Studie – Eine Wespenart kann eine Gefahr für den Flugverkehr darstellen.

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Insbesondere geht es um die Studie, die in der Online-Zeitschrift PLOS ONE veröffentlicht wurde, die sogenannte Schlüssellochwespe (Pachodynerus nasidens).

Die Art ist normalerweise in Mittel- und Südamerika, in der Karibik und im Süden der USA heimisch, wird aber seit einiger Zeit auch in Australien gefunden.

Nicht nur Vögel, sondern auch Insekten können eine ernsthafte Gefahr für Flugzeuge darstellen.

Australische Forscher um den Ökologen Alan House bewiesen, dass eine Wespenart mit ihren Nestern wichtige Instrumente blockieren und so Unfälle verursachen kann.

Zwischen November 2013 und April 2019 wurden am Flughafen Brisbane insgesamt 26 Wespenprobleme gemeldet, hauptsächlich im Zusammenhang mit den für Flugzeuge äusserst wichtigen Staurohren (auch Staudrucksonden genannt).

Um das Verhalten der Insekten zu untersuchen, konstruierte das Team mit Hilfe der 3D-Drucktechnologie Nachbildungen der Instrumente des Flugzeugs und platzierte sie an verschiedenen Stellen rund um den Flughafen.

Schlupfwespen bauen ihre Nester oft in künstlichen Hohlräumen wie Fensterspalten, Steckdosen oder Schlüssellöchern – aber auch an anderen geeigneten Stellen, wie zum Beispiel der Staudrucksonde.

Diese liefern in erster Linie Informationen über Fluggeschwindigkeit und Flughöhe.

Nach Ansicht der Forscher handelt es sich dabei um “schwere Sicherheitsvorfälle”.

Wespen verursachen “schwere Sicherheitszwischenfälle
Der Nestbau dauerte nur wenige Stunden
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Die Modelle wurden zwischen Februar 2016 und April 2019 beobachtet.

Das Ergebnis: 93 Mal waren die Pitot-Staurohre vollständig blockiert.

Alle Nester stammten von Schlüssellochwespen.

Die Art hatte es bis nach Australien geschafft, sich an die Umwelt angepasst und konnte sich dort wahrscheinlich weiter ausbreiten.

Nun sind weitere Forschungsarbeiten erforderlich, um Strategien zur Kontrolle oder Ausrottung “dieser anpassungsfähigen, erfinderischen und hochmobilen Spezies” zu entwickeln.

Die Ergebnisse zeigten, dass Schlupfwespen “intelligente, aber gefährliche Schädlinge” sind, die ein erhebliches Risiko für die Flugsicherheit darstellen, so die Autoren.

Viele Nester hätten nur zwei oder drei Brutzellen und seien innerhalb weniger Stunden gebaut worden.

Besonders aktiv waren die Wespen in den Sommermonaten und bei Temperaturen zwischen 24 und 31 Grad.

“Wir hoffen, dass diese Forschung die Aufmerksamkeit auf ein wenig bekanntes, aber schwerwiegendes Problem für den Flugverkehr in tropischen und subtropischen Regionen lenkt.

” (ff/)

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