Gehören Sie zu den Menschen, die einen Darwin-Höcker haben?

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Aber fangen wir noch einmal von vorne an: Henssler hatte es bis zur 125. Auflage des RTL-Spendenmarathons “Wir helfen Kindern” geschafft – mit ein wenig Hilfe von Günther Jauch.

000-Euro-Frage.

Diese Frage war:

Schade, dass Michael Stich dem Fernsehkoch Steffen Henssler bei dieser Frage im Promi-Special von “Wer wird Millionär” nicht helfen durfte.

Obwohl der Ex-Tennisprofi die Antwort ebenso wenig wusste wie Henssler, erkannte er einen entscheidenden Hinweis.

Henssler rief einen seiner Telefonjoker an – einen Orthopäden.

Er sollte die Antwort eigentlich wissen.

Doch das tat er nicht.

Für Michael Stich war dies ein wichtiger Hinweis, wie er der Gruppe nach der Lösung des Rätsels mitteilte: “Wenn es etwas mit Steißbein oder Fuß zu tun gehabt hätte, hätte es ein Orthopäde wissen müssen!

Als Überbleibsel der Evolution findet sich der sogenannte Darwin-Höcker beim Menschen auf dem …?

Der sogenannte “Darwinbuckel” befindet sich weder am Steißbein, wie Henssler angenommen hatte, noch am Fuß, sondern am Ohr – zumindest an einigen Ohren.

Es handelt sich um einen kleinen knorpelartigen Wulst am äußeren Rand der Ohrmuschel, relativ hoch oben.

Höcker am Ohr als evolutionäres Überbleibsel
Wie viele Menschen haben den Darwin-Höcker?

Er gilt als Rudiment, d.h. als evolutionärer Überrest des ehemals spitzen Säugetierohrs.

Bei solchen Überbleibseln spricht man auch von “Atavismus”: Der Begriff beschreibt das Wiederauftreten von anatomischen Merkmalen, die bei Stammesvorfahren ausgebildet wurden.

Ein Beispiel dafür ist auch das Steißbein, das als Rudiment des Schwanzwirbels der Wirbeltiere angesehen wird.

Zum ersten Mal wurde der Darwin-Höcker übrigens gar nicht von Charles Darwin, nach dem er benannt ist, sondern von dem englischen Bildhauer Thomas Woolner beschrieben.

Es gibt unterschiedliche Aussagen darüber, wie häufig der Höcker tatsächlich ist.

Laut “Wiedemanns Atlas der klinischen Syndrome” haben Studien gezeigt, dass die Häufigkeit je nach Land sogar sehr unterschiedlich ist:

Laut Wiedemann’s Atlas haben Männer den Buckel häufiger als Frauen.

Er hat jedoch keine Bedeutung oder Funktion.

Abgesehen vielleicht von Henssler, der den Buckel nicht hatte, aber die richtige Nase hatte und bei der Frage ausgestiegen ist.

Also steuerte er 64.

000 zu den insgesamt 346, die für den guten Zweck gesammelt wurden.

000 Euro.

(af)

Verwendete Quellen:

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