Freitag, der 13. Was es mit dem angeblichen Unglückstag auf sich hat.

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Die bösen dreizehn! Der Nachfolger der harmonischen Zwölf hat einen schlechten Ruf – vor allem, wenn er mit einem Freitag zusammenfällt.

Mindestens ein Freitag, der 13.

den es jedes Jahr gibt.

Auch wenn sich 2020 wie ein Unglückstag nach dem anderen anfühlen mag, ist der 13. der wichtigste.

aber so mancher Aberglaube.

Im Judentum hingegen verspricht die Zahl Glück.

Nach den jüdischen Lebensphasen ist der 13. das Alter der Reife oder Verantwortung, zum Beispiel werden Jungen dann mit der Bar Mitzwa in die Gemeinschaft aufgenommen.

Vielerorts gilt die Zahl 12 als “heilig”: Apostel, Monate, Tierkreiszeichen.

Schon in der Antike gab es 12 olympische Götter.

Die 13 bricht diese Ordnung.

Wie zum Beispiel im Märchen Dornröschen, in dem die entladene 13.

Fee die Prinzessin wütend verflucht.

In der nordischen Mythologie wird der 13. olympische Gott nach dem tödlichen Erscheinen von Loki niedergelegt.

Zu Gast in Walhalla Dunkeit über der Erde.

Vielleicht war die Frucht vor dem 13. im 19. Jahrhundert die Quelle für den Fluch der Prinzessin.

Jahrhundert entwickelte sich die gutmütige Arbeit des “Quatorzième”.

Mit dem “Vierzehnten” stand ein professioneller Extra-Gast für Tischgesellschaften zur Verfügung.

Die einzige Aufgabe: die 13 mit der Anzahl der Gäste zu vermeiden.

Sonst müsste jemand sterben.

Als Gegenbewegung wurde am 13. die “Quatorzième” gegründet.

Als Gegenbewegung wurde am 13. Januar 1882 in New York der mutige “Thirteen Club” gegründet, natürlich an einem Freitag, wobei bei seinen Veranstaltungen immer genau 13 Gäste anwesend waren.

Stolz sagt man nach einem Jahr: Alle sind noch am Leben.

12 gegen 13
Pro und Kontra Aberglaube
Die reine Panik
Vermeintliches Pech
Jahr für Jahr
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und was geschah zuletzt?
Fotos aus der ganzen Welt: Erstaunliche Momente

Wer hat Angst vor Freitag, dem 13.

Wer sich vor Freitag, dem 13. fürchtet, leidet möglicherweise an der Parascavedecatriaphobie – abgeleitet von den griechischen Wörtern “paraskeue” (Freitag), “dekatria” (dreizehn) und “phobos” (Angst).

Es gibt auch die leicht abgewandelte Form: Triskaidekaphobie, die Angst vor der bloßen Zahl dreizehn.

Bei Wolkenkratzern wird die Zahl 13 verwendet.

Stockwerk wird regelmäßig zur 14.

Hotels verzichten manchmal auf eine solche Zimmernummer – alles, um abergläubische Menschen nicht abzuschrecken.

In einigen Flugzeugen folgt auf die Reihe 12 die Reihe 14.

Panik ist völlig unangebracht: Die Unfallstatistiken der vergangenen Jahre widersprechen dem Aberglauben.

Der ADAC sieht keinen entscheidenden Unterschied in der Zahl der Abstürze im Vergleich zu anderen Freitagen im Jahr.

Die Züricher Versicherungsgesellschaft sagt sogar, dass an den angeblichen Unfalltagen sogar weniger Schadensfälle gemeldet werden als an anderen Freitagen.

Es ist möglich, dass man dann besonders vorsichtig ist.

An einem Freitag, dem 13.

steht auf jedem Kalender.

Mindestens einmal im Jahr ist er sicher da – höchstens aber dreimal.

Das Jahr 2020 ist mit zwei solcher Exemplare nicht besonders herausragend.

Im Laufe der Jahrhunderte ist der 13. Geburtstag gefallen.

eines Monats fiel sogar am häufigsten auf einen Freitag.

Wer seit der Reform des Gregorianischen Kalenders 1582 zählt, wird dies bestätigt sehen.

Der jüngste Freitag, der 13.

im März war natürlich von der Pandemie geprägt.

Damals lag die Zahl der gemeldeten Coronavirus-Todesfälle in Deutschland noch im einstelligen Prozentbereich.

Ein großer Teil der Bundesländer kündigte die Schließung von Kindergärten und Schulen an.

Die Fussball-Bundesliga unterbrach ihre Spiele.

Und in einem Supermarkt bei Osnabrück führte der Streit um 50 Packungen Mehl zu einem Handgemenge mit Polizeiaktionen.

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