Forscher finden Mikroplastik in der Todeszone des Mount Everest.

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Ein anderes Forscherteam analysierte Satellitenbilder und stellte fest, dass die Gletscher seit den 1960er Jahren um mehr als hundert Meter geschrumpft sind und sich der Verlust an Eismasse beschleunigt hat.

In den kommenden Jahrzehnten werde sich der Abschmelzprozess infolge des Klimawandels wahrscheinlich weiter beschleunigen, schreiben die Wissenschaftler.

Dies könnte auch zu Problemen führen, weil die Wasserversorgung von mehr als 230 Millionen Menschen vom Schmelzwasser der Gletscher abhängt.

Sogar in der Todeszone des Mount Everest, in einer Höhe von etwa 8440 Metern, sind Mikrokunststoffe zu finden.

Sie stammen wahrscheinlich von der Kleidung von Bergsteigern und ihrer Ausrüstung, berichten Forscher im Wissenschaftsmagazin “One Earth”.

Sie hatten bei Expeditionen im Frühjahr 2019 Schnee- und Wasserproben vom höchsten Berg der Erde untersucht.

Die Mehrheit der gefundenen Mikroplastikpartikel war daher weniger als fünf Millimeter gross und aus Polyesterfasern hergestellt.

Während der Mount Everest einst ein Stück unberührte Natur war, hat der Bergsteigertourismus seit der ersten bekannten Besteigung im Jahr 1953 in den letzten Jahren erheblich zugenommen.

Dies hat der Wirtschaft Nepals – laut den Vereinten Nationen eines der am wenigsten entwickelten Länder der Welt – geholfen, aber mit den vielen Abenteurern aus dem Ausland ist der Berg auch zur höchsten Mülldeponie der Welt geworden.

Es gibt unzählige zerbrochene Zelte, Kletterseilreste, Lebensmittelverpackungen, leere Wasserflaschen, Bierdosen, Sauerstoffflaschen und menschliche Exkremente.

Auf dem Mount Everest kann es bis zu minus 50 Grad kalt werden und Windgeschwindigkeiten von bis zu 80 Metern pro Sekunde erreichen.

Die reduzierte Verfügbarkeit von Sauerstoff in der Höhe ist jedoch besonders gefährlich für Bergsteiger.

Seit Anfang des 20.

Jahrhunderts ist es jedoch einfacher geworden, den Mount Everest ohne Sauerstoffflaschen zu besteigen, schreibt ein drittes Forscherteam in “Eine Erde”.

Denn steigende Temperaturen haben den Luftdruck auf dem Gipfel und damit die Verfügbarkeit von Sauerstoff für den Körper erhöht.

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Mount Everest: Die höchste Deponie der Welt

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