Bonnie und Clyde – Was steckt hinter dem Mythos des Gangsterpaares?

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Auch Jahrzehnte nach ihrem Tod fasziniert die Geschichte des Gangsterduos Clyde Champion Barrow, besser bekannt als der männliche Teil des Verbrecherpaares “Bonnie und Clyde”, noch immer viele Menschen so sehr, dass sie zum Gegenstand zahlreicher Romane und Verfilmungen geworden ist.

Doch was steckt wirklich hinter dem Mythos von Bonnie Parker und Clyde Barrow?

Das Gaunerpaar “Bonnie und Clyde” raubte und mordete ohne Gnade.

Dabei waren die beiden ungewöhnlich berühmt.

Schon zu Lebzeiten wurden Bonnie Parker und Clyde Barrow zu Medienstars, deren blutiger Weg verboten wurde.

Bonnie war 19 Jahre alt und bereits verheiratet, als sie Clyde kennenlernte.

Mit nur 16 Jahren heiratete sie ihre Jugendliebe Roy Thornton.

Als Thornton 1929 zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt wurde, fand die Ehe ein inoffizielles Ende.

Die Folgen der Weltwirtschaftskrise trafen die Agrarstaaten des Mittleren Westens in den 1930er Jahren besonders hart.

Beide wuchsen unter schlechten Bedingungen in Texas auf und sahen in ihren kriminellen Aktivitäten den einzigen Ausweg aus einer hoffnungslosen Existenz.

Hollywood porträtiert Bonnie und Clyde als die schillerndsten Kriminellen der amerikanischen Geschichte.

Die Realität war jedoch weniger glamourös.

In Wahrheit waren Bonnie und Clyde zwei verlorene, verängstigte und letztlich verzweifelte Seelen.

Sie waren geprägt von Gewalt, Elend und Gefahr.

Die beiden trafen sich zum ersten Mal kurz vor Clydes Ankunft im Gefängnis.

Bonnie verlor ihr Herz erneut an einen Verbrecher und stand ihrem Seelenverwandten bis zum Tod treu zur Seite.

Zwischen Film und Wirklichkeit
Wie alles begann
Vom kleinen Fisch zum Raubtier
Kaltblütigkeit als Markenzeichen
Realität Stars des Verbrechens
Änderung des Bildes
Ein plötzliches Ende im Kugelhagel

Clyde Barrow wurde in seiner Jugend ein Krimineller, und kurz bevor sie sich trafen, hatten er und sein Bruder einen Einbruch begangen.

Obwohl es ihm zunächst gelang, zu entkommen, landete er im berüchtigten Eastham-Gefängnis.

Dort wurde der schlanke Kleinkriminelle von einem Mitgefangenen sexuell missbraucht.

In der Zwischenzeit wartete Bonnie geduldig auf die Freilassung von Clyde.

Als 1932 die Zeit gekommen war, wurden die beiden unzertrennlich, und schon bald scharte sich um sie eine Gruppe Gleichgesinnter, die als die “Barrow-Bande” in die Kriminalgeschichte eingehen sollte.

Sein Peiniger wurde die erste Person, die Barrow tötete.

Die Schuld wurde von einem Todestraktinsassen übernommen.

Clyde mutierte zu einem skrupellosen, brutalen Mann mit einem unverschämten Hass auf die Gerechtigkeit.

Eigentlich waren sie “kleine Fische”, wenn man die Summen zusammenzählt, die während ihrer kurzen kriminellen Karriere erbeutet wurden.

Die Spezialität von Bonnie und Clyde waren Raubüberfälle – in Banken, Geschäften und Tankstellen.

Nicht sehr lukrativ, aber die Polizei schrieb ihnen am Ende über hundert Verbrechen zu.

In der Folgezeit entwickelten sie sich von Kleinkriminellen zu landesweit gesuchten Bankräubern und Mördern.

Zwei Jahre lang führten sie eine brutale Verfolgungsjagd quer durch die USA und hinterließen dabei eine Spur des Todes.

Besonders die Kaltblütigkeit, mit der sie über Leichen gingen, zeichnete das Räuberpaar aus.

Insgesamt können ihnen 14 Morde zugeschrieben werden.

Unter ihnen waren mehrere Rechtsvertreter, weshalb Bonnie und Clyde von da an nicht nur die Schlagzeilen der Zeitungen beherrschten, sondern gleichzeitig zu Staatsfeinden erklärt wurden.

Faszinierend war das Geschick, mit dem sie scheinbar ausweglosen Situationen entkamen und so den Gesetzeshütern auf der Nase herumtanzten.

In Wahrheit war es vor allem Glück, ein Netzwerk im Unterweltmilieu und zuverlässige Helfer aus Clydes weitverzweigtem Barrow-Clan.

Sie profitierten auch davon, dass die Polizei während der Weltwirtschaftskrise schlecht bezahlt und nicht optimal ausgerüstet war.

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