Tote Nerze steigen wieder auf – Dänischer Ministerpräsident entschuldigt sich unter Tränen.

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Wie Aufzeichnungen dänischer Medien gezeigt haben, sind die Leichen von Hunderten von Tieren in einem Grab in der Region Jütland aufgrund von expandierenden Gasen in ihren Körpern wieder an die Oberfläche gekommen.

Wie die Polizei in Holstenbro berichtete, sind die gekeulten Nerze nur noch von einer dünnen Sandschicht bedeckt.

Der sandige Boden habe die aufgeblähten Körper nicht gehalten.

Auf Twitter ist bereits von den “Zombie-Nerzen” die Rede: Die Gase der verwesenden Nerze geben Dänemark einen gespenstischen Anblick.

Millionen von Nerzen mussten getötet und begraben werden.

Sie tragen eine mutierte Version des Coronavirus SARS-CoV-2 in sich.

Es ist auch auf den Menschen übertragen worden.

Das Schicksal der Züchter der Nerze geht offensichtlich an Dänemarks Premierministerin Mette Frederiksen bis in die Nieren.

Die Züchter sollten wissen, dass es nicht ihre Schuld ist, dass alle Tiere getötet werden müssen, sagte der Regierungschef in einer Nerzfarm bei Kolding.

Das dänische Umwelt- und Landwirtschaftsministerium sieht sich dem Vorwurf ausgesetzt, es habe in seiner Eile die getöteten Tiere nicht tief genug vergraben, sondern nur von einem “vorübergehenden Problem” gesprochen.

Die Tiere sollten wieder mit Erde bedeckt werden.

Anwohner und Umweltschützer forderten jedoch, dass die Tiere ausgegraben und verbrannt werden sollten, um die Bevölkerung zu schützen.

Darüber hinaus forderte Frederiksen nach Angaben der Nachrichtenagentur Ritzau die Züchter auf, sich zu entschuldigen.

“Ich denke, es gibt Grund, sich für den Verlauf der Ereignisse zu entschuldigen.

Es wurden Fehler gemacht, und das muss sowohl bedauert als auch entschuldigt werden”, wurde Frederiksen von Ritzau zitiert.

Sie hielt jedoch an der Entscheidung fest, dass alle Pelztiere gekeult werden sollten.

Tränenreich berichtete sie von ihrem emotionalen Besuch auf der Farm, wo ein Vater und sein Sohn innerhalb kürzester Zeit das Ende ihres Lebenswerkes miterleben mussten.

“Das lag nicht an ihnen, nicht daran, dass sie schlechte Nerzzüchter waren.

Es war wegen Corona”, sagte sie, wie eine Aufzeichnung von TV2 und DR zeigte.

Mette Frederiksen entschuldigt sich mit Tränen bei den Züchtern
Ernährungsminister musste zurücktreten

Frederiksen hatte auf 4.

Frederiksen hatte am 4. November angekündigt, dass alle Nerze im Land getötet werden sollten, weil das Coronavirus in den Tieren mutiert und bereits auf den Menschen übertragen worden sei.

Vor allem eine mutierte Variante des Virus war vom dänischen Gesundheitsinstitut SSI als besorgniserregend eingestuft worden, weil sie nach Angaben des Instituts mögliche Auswirkungen auf zukünftige Coronaviren haben könnte.

Wie sich jedoch herausstellte, fehlte zum Zeitpunkt der Ankündigung die notwendige rechtliche Grundlage für die Massenkeulung.

Lebensmittelminister Mogens Jensen gab dies erst einige Tage später zu.

Letztendlich trat er von seinem Ministerposten zurück.

(hau/)

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