Viele Tote bei Verkehrsunfall im Süden Algeriens

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Zwanzig Menschen, die meisten von ihnen afrikanische Staatsbürger, sind gestorben, als ein Fahrzeug mit ihnen im Süden Algeriens umkippte, so die staatlichen Medien unter Berufung auf die Zivilschutzbehörde des Landes.

Elf Menschen an Bord des Fahrzeugs wurden bei dem Unfall in der Nähe der Stadt Ain Amguel in der Wüstenprovinz Tamanrasset, 2.000 km von der Hauptstadt Algier entfernt, ebenfalls verletzt, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur APS am Freitag.

Tamanrasset, in der Nähe der Grenzen zu Mali und Niger gelegen, gilt als Transitpunkt für afrikanische Migranten, die nach Europa wollen.

Unter den Getöteten seien 19 afrikanische Staatsangehörige, darunter auch Kinder, und der algerische Fahrer des Pick-up-Trucks, der bei dem Unfall zerstört wurde, so die Agentur auf ihrer Facebook-Seite.

Die Ursache des Unfalls ist noch unklar.

Die Verletzten wurden an der Unfallstelle erstversorgt, bevor sie in ein Krankenhaus gebracht wurden.

In den vergangenen Jahren hat Algerien einen Zustrom von Migranten aus Ländern südlich der Sahara erlebt, von denen viele über die Südgrenze des Landes strömten.

Die Katastrophenschutzbehörde forderte die Fahrer auf, die Verkehrsregeln in Algerien zu respektieren, wo nach offiziellen Angaben im Jahr 2019 mehr als 3.000 Menschen auf den Straßen getötet wurden.

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