‘Wonder Woman 1984’: Regisseurin Patty Jenkins zweifelt an einem dritten Film

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Wonder Woman 1984 hatte alles andere als einen einfachen Weg, sein Publikum zu erreichen. Wiederholt wurde der Kinostart durch die COVID-19-Pandemie verschoben und die Blockbuster-Fortsetzung, für die einst ein Einspielergebnis von einer Milliarde Dollar prognostiziert wurde, feiert nun pünktlich zum ersten Weihnachtsfeiertag auf HBO Max Premiere.

Während Warner Bros. Berichten zufolge neue Bonusverträge abgeschlossen hat, um die Darsteller und die Crew des Films bei Laune zu halten, scheint Regisseurin Patty Jenkins über die Zukunft der Serie unschlüssig zu sein. Einem Interview mit der New York Times zufolge hat sie Zweifel, ob sie für einen eventuellen dritten Film zurückkehren wird.

Jenkins hat eine Menge um die Ohren

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Das Interview mit Jenkins deckt verständlicherweise eine Menge Themen ab. Es war ein chaotisches Jahr für jeden in der Unterhaltungsbranche, ganz zu schweigen von jemandem wie Jenkins. Ihr Film wurde von vielen Experten als einer angesehen, der über das Schicksal der Kinos entscheiden könnte, bevor er per Streaming veröffentlicht wird.

Die Diskussion berührt zwei Faktoren, die über Jenkins’ Beteiligung an dem unvermeidlichen, aber immer noch inoffiziellen Wonder Woman 3 entscheiden könnten. Zum einen ist da ihr Zeitplan. Bei Disneys jüngstem Investorengespräch wurde bestätigt, dass sie die Regie bei Star Wars: Rogue Squadron übernehmen wird, einer Neuauflage der beliebten Serie. Der Film soll im Dezember 2023 in die Kinos kommen und wird Jenkins’ Zeit in absehbarer Zeit aufbrauchen.

Zweitens, so Jenkins, wird es davon abhängen, ob das Geschäftsmodell des Kinos die anhaltende Pandemie überlebt oder nicht. Disney hat sich vorerst dazu verpflichtet, den Film in die Kinos zu bringen. Während Warner Bros. versprochen hat, dass seine HBO Max-Pläne im Jahr 2021 nur vorübergehend sind, glauben viele, dass es dabei bleiben könnte. Wenn sich das Studio nicht dazu verpflichtet, Wonder Woman 3 exklusiv im Kino zu veröffentlichen, könnte Jenkins raus sein.

“Wir werden sehen, was passiert. Ich weiß es wirklich nicht”, sagte Jenkins dem Times-Interviewer Kyle Buchanan.” Ich weiß, dass ich es lieben würde, den dritten zu machen, wenn die Umstände stimmen und ein Kinomodell noch möglich wäre. Ich weiß nicht, ob ich es tun würde, wenn es das nicht gäbe.”

‘Wonder Woman 1984’ ist nur der Anfang von großen Dingen auf HBO Max

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Der Wechsel von ‘Wonder Woman 1984’ zu HBO Max wurde zunächst sehr positiv aufgenommen. Die Fans und das allgemeine Publikum waren so ausgehungert nach großer Unterhaltung im Jahr 2020, dass es schwer war, sich nicht dafür zu begeistern.

Möglicherweise aufgrund dieses Empfangs entschied sich Warner Bros. zu einem massiven nächsten Schritt: die Veröffentlichung der gesamten Filmreihe des Studios für 2021 auf HBO Max, zusätzlich zu den geöffneten Kinos. Der Schritt hat sicherlich viele Zuschauer begeistert, aber die Filmemacher waren verständlicherweise weniger als begeistert. Vor allem, da später bekannt wurde, dass die große, branchenumwälzende Entscheidung ohne Rücksprache mit den beteiligten Filmemachern getroffen worden war.

“Ich würde gerne glauben, dass es nur vorübergehend ist, aber ich bin mir nicht sicher, ob ich das tue,” sagte Jenkins. “Aber ich sage Ihnen, irgendein Studio wird zum traditionellen Modell zurückkehren und einen gewaltigen Umbruch in der Branche verursachen, weil jeder große Filmemacher dorthin gehen wird, um dort zu arbeiten.”

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