Tom Hanks in ‘News of the World’ Filmkritik: Saving Private Publishers

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News of the World beschließt das Kinojahr mit einer spannenden und emotionalen Note. Zu gleichen Teilen düsterer Western und herzerwärmende Erlösungsgeschichte, Tom Hanks bringt das Herz in eine aufregende Grenzgeschichte. Viele Western haben die Heldentaten von Cowboys und Sheriffs verherrlicht, aber “News of the World” lässt auch einen gebildeten Intellektuellen die Ursprünge des Landes mitgestalten.

Tom Hanks liest die ‘News of the World’

Im Jahr 1870 reist Captain Jefferson Kyle Kidd (Hanks) mit seinen verschiedenen Zeitungen durch Texas. Für 10 Cent pro Stück liest er den zahlenden Zuhörern die “News of the World” vor.

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Auf dem Weg zwischen den Städten stößt Kidd auf Johanna (Helena Zengel), die als Waise in der Wildnis lebt. Als Kidd Johanna in der nächsten Stadt zu den Behörden bringt, steht er vor der Wahl: warten, bis sie an autorisiertes Personal übergeben wird, das sie zu ihrer überlebenden Familie bringt, oder sie selbst mitnehmen. Kidd entscheidet sich für Letzteres und setzt seine Nachrichtentour auf dem Weg zu ihren Verwandten fort.

Paul Greengrass hält ‘News of the World’ zusammen

Die größte Offenbarung von “News of the World” ist Regisseur Paul Greengrass. Er hält die Kamera tatsächlich still, oder bewegt sie langsam, damit man diese westlichen Grenzen und Landschaften sehen kann. Greengrass vertrat immer einen Handkamera-Stil, was bei ihm Shakycam bedeutete und unverständlich geschnitten war. Das hat die Bourne-Folgen ehrlich gesagt ruiniert, aber er konnte einigen Zuschauern die Vorstellung verkaufen, dass es sich um eine düstere Dokumentarfilmästhetik handelt.

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Wenn Sie seinen Handheld-Stil mochten, wird das News of the World nicht ruinieren. Wenn Sie Greengrass seit Bourne gemieden haben, dann lassen Sie sich von ihm zurückgewinnen. Er ist immer noch handgemacht. Es ist nicht so, dass er die Kamera auf einem Stativ festhält, aber er hält Hanks im Bild. Man muss nicht überall sein, um handgehalten zu sein.

Dramatische Nachrichten und Schießereien

News of the World dramatisiert, wie sehr wir es für selbstverständlich halten, dass wir jede Information sofort zur Hand haben. Im Jahr 1870 war es ein großes Ereignis, dass Kidd in die Stadt kam und die Zeitung las. Man kann die Reaktionen der großen Menschenmenge über Geschichten von Katastrophen und Jubel für die Eisenbahn sehen. Texas ist mächtig aufgewühlt wegen Präsident Grant und der Abschaffung der Sklaverei.

Kidds und Johannas Reise ist ebenfalls ereignisreich. An einer Stelle, als sie von Männern verfolgt werden, die böse Absichten für Johanna hegen, baut Greengrass Spannung für die Verfolgung auf. Die Kutsche über einen Felsen zu bringen, ist ein spannungsgeladener Aufbau. Die anschließende Schießerei ist wie Unforgiven, aber auf die Intensität von 2020 hochgeschraubt.

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Selbst nach dieser Szene bleibt News of the World eine erschütternde Reise voller Gefahren. An einer Stelle nutzt Kidd die Nachrichten, um eine Menschenmenge gegen rassistische Führer aufzubringen. Es ist die einzige Waffe, die er hat. Natürlich entwickelt sich seine Beziehung zu Johanna von einer Last zu dem Wunsch, sie zu beschützen, weil es das Richtige ist, zu einer echten Bindung mit ihr.

All das bedeutet, dass “News of the World” die aufregendste Werbung für das Lesen ist, seit Bibliotheken Prominente dazu bringen, mit ihren Lieblingsbüchern zu posieren. Es ist ein Western, der Clint Eastwood und Sergio Leone würdig ist, denn Kidd stellt sich der Situation wie Hanks’ größte Jedermann-Helden.

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