Eine blinde Katze entging nur knapp dem Tod

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Eine Straßenkatze namens Honey leidet an einer unheilbaren Krankheit und entging nur knapp dem Tod.

Die Geschichte einer Katze namens “Honey” ist herzzerreißend. Das junge Kätzchen, der Liebe beraubt, wurde vor etwa einem halben Jahr im Tierheim Köln-Dellbrück ausgesetzt.

Honey war noch ein Säugling, als sie im Sommer gerettet wurde und “mehr tot als lebendig”, so die Tierpfleger gegenüber der Tagesschau. “Sie lag bereits in der Seitenlage, ihre Temperatur war nicht mehr messbar”, beschreiben die Tierfreunde ihren dramatischen Zustand. Nur eine Bluttransfusion konnte Honey noch retten, doch sie stirbt offensichtlich an Blutverlust.

“Sie war dann munter”, so das Tierheim weiter, “hatte aber motorische Störungen, fraß nicht richtig und hatte Krampfanfälle. ” Nach Angaben des Behandlungszentrums handelt es sich um eine seltene Erkrankung, bei der fehlgebildete Blutgefäße die Leberfunktion behindern. “Das Blut wird nicht gereinigt und das Tier droht sich ständig zu vergiften.”

Honey ist für eine Adoption geeignet.

In einer Instagram-Story zeigt das Tierheim aktuelle Aufnahmen von Honey, die zeigen, dass sie in relativ guter Gesundheit ist. Doch der Schein trügt, denn die Katze ist nicht nur blind, sondern leidet auch an der lebensbedrohlichen Krankheit. “Honey ist aufgrund ihrer Blindheit sehr unruhig und ist keine Schmusekatze”, begründen die Macher ihre Aussage. Die Samtpfote ist ein echter Katzennotfall, denn es wäre schwierig, Menschen zu finden, die sie adoptieren und die große Verantwortung übernehmen. Auf Instagram nehmen viele User Anteil an Honeys tragischem Schicksal und wünschen ihr viel Glück und eine fürsorgliche Familie. Eine Followerin behauptet zudem, dass ihr Hund an der gleichen Krankheit leidet wie Honey. “Zusätzlich zur üblichen Leberdiät bekommt er bei uns Tabletten mit Mariendistel”, schreibt sie.

Das Tierheim Köln-Dellbruck.

Seit über fünfzig Jahren hat das Tierheim im Kölner Stadtteil Dellbrück sein Domizil. Mindestens 20 Mitarbeiter arbeiten in der Tierpflegeeinrichtung. Jährlich werden rund hunderttausend Tiere vermittelt. Finanziell trägt sich das Tierheim durch Mitgliedsbeiträge, Spenden und Erbschaften. Wer ein Tier übernehmen möchte, muss diese Faktoren abwägen. Neben einem persönlichen Gespräch gibt es z.B. bei Hunden einen Probespaziergang und einen Kontrollbesuch. Je nach Tier wird eine Sicherheitsgebühr in unterschiedlicher Höhe gezahlt, die teilweise die Kosten für die Unterbringung und medizinische Untersuchungen deckt.

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