Carrie Fisher bestand darauf, diesen “Star Wars”-Stunt selbst auszuführen: “Das ist die beste Zeit, die ich je als Schauspieler hatte

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Für fast alle, die an Star Wars beteiligt waren, definierte die Saga ihre Karrieren. Dies war sicherlich der Fall für die verstorbene Carrie Fisher. Während sie eine Reihe von Rollen übernahm – neben ihrer Tätigkeit als Autorin und Humoristin – wird Fisher immer als Prinzessin Leia Organa in Erinnerung bleiben. Und ein bestimmter Moment in der ursprünglichen Star-Wars-Trilogie stach für Fisher am meisten hervor.

Carrie Fisher wurde als Leia Organa in “Star Wars” von 1977 berühmt.

Als Tochter der legendären Debbie Reynolds gab Fisher 1975 ihr Filmdebüt in “Shampoo”. Doch zwei Jahre später bekam sie die Rolle ihres Lebens in George Lucas’ ambitionierter Weltraumoper. Die Rolle der Prinzessin Leia in Star Wars machte Fisher über Nacht zu einem bekannten Namen. In den folgenden Jahren spielte sie die Rolle natürlich auch in den beiden Fortsetzungen, die 1980 und 1983 erschienen.

Und obwohl Fishers Beziehung und Einstellung zur Saga im Laufe der Jahre schwankte, schloss sie schließlich Frieden mit Leia. Tatsächlich kehrte die Schauspielerin 2015 für die Fortsetzung der Trilogie zurück und vereinte sich wieder mit ihren Co-Stars Harrison Ford und Mark Hamill. Fisher starb jedoch nach den Dreharbeiten zu “Die letzten Jedi”, und es wurde Archivmaterial verwendet, um ihre Geschichte danach zu beenden.

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Die Schauspielerin teilte einst ihren Lieblingsmoment als ikonischer Charakter

Abgesehen von der Filmmagie hat Fisher an fünf der neun Teile der “Star Wars”-Skywalker-Saga mitgearbeitet. Das ist eine Menge Zeit und Energie, die investiert wurde, um die “Galaxie weit, weit weg” zum Leben zu erwecken. Aber es gibt einen Moment aus den Dreharbeiten zu den Filmen, der dem Schauspieler am meisten in Erinnerung geblieben ist. In einem Interview mit “The Guardian” verriet Fisher 2014 ihre Lieblingssequenz beim Dreh.

“Ich hatte eine Menge Spaß dabei, Jabba the Hutt zu töten. Sie fragten mich an dem Tag, ob ich ein Stuntdouble Jabba töten lassen wollte. Nein! Das war die beste Zeit, die ich je als Schauspieler hatte. Und der einzige Grund, in die Schauspielerei zu gehen, ist, wenn man ein Riesenmonster töten kann.”

Ironischerweise beinhaltet die Szene, in der Leia Jabba tötet und sich aus seinem Palast befreit, eines von Fishers unbeliebtesten Elementen von Star Wars: Leias goldener Bikini. Im Laufe der Jahre hat der Schauspieler sehr offen darüber gesprochen, wie unbequem dieses Kostüm war. Vielleicht hat sie es also geliebt, Jabbas Todesszene zu drehen, weil sie ihre Frustration in die Szene kanalisieren konnte.

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Natürlich sind Leias Aktionen gegen Jabba the Hutt nur einer von vielen denkwürdigen Momenten, die Fisher den Star Wars-Fans bescherte. Die Figur bleibt ein Favorit in der gesamten Saga wegen ihrer Stärke, Verletzlichkeit und ihrem schrägen Humor, die alle direkt von Fisher stammen. In diesem Sinne ist es bedauerlich, dass der Schauspieler nie die Chance bekam, Leias Reise wie vorgesehen zu vollenden.

Vor Fishers Tod hätte Leia im letzten Film der Star-Wars-Fortsetzungs-Trilogie im Mittelpunkt gestanden. Schließlich hatten The Force Awakens und The Last Jedi zuvor Ford und Hamill das Rampenlicht gegeben. Und so hätte The Rise of Skywalker tatsächlich der Geschichte von Leia gedient. So aber tut der Film, was er mit den begrenzten Mitteln kann. Wenigstens haben die Fans die Erinnerungen.

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