Workshop-Berichte: Neues aus den Fablabs und der Maker-Szene.

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Makerspace Wittlich eröffnet
Zum Nachschlagen: OpenBike-Konferenz
Modell-Workshops für Jugendarbeit gesucht
Reparieren in der Schule
Fablab und Makerspace Nachrichten
Mehr Ernennungen zum Maker

Selbst am Ende des Jahres bleibt es in den meisten Maker- und Hackspaces ruhig.

Weihnachtsfeiern, Ausstellungen und der traditionelle Chaos Communication Congress am Ende des Jahres sind ins Netz gegangen.

“Offen und geschlossen” lautete das Motto im neuen Makerspace Wittlich.

Auch in der Schule gibt es neue Materialien zum Reparieren und die OpenBike-Konferenz zum Nachschlagen.

Am 29.

Oktober eröffnete – zumindest kurzfristig – der neue Makerspace in der Altstadt von Wittlich.

Neben Bürgermeister Joachim Rodenkirch waren zahlreiche Gäste aus der Kommunalpolitik anwesend, da an dem Projekt zahlreiche städtische Institutionen beteiligt sind.

Für den Makerspace haben sich die Stadtbibliothek, das Haus der Jugend und die Volkshochschule mit der Stadtverwaltung, dem Mehrgenerationenhaus und der Caritas zusammengeschlossen.

Sie wollen einen Ort des Lernens, der Kreativität und der Umsetzung von Ideen schaffen.

Finanziert wird der Raum durch das Programm “Vor Ort für alle” des Bundesbeauftragten für Kultur und des Landwirtschaftsministeriums, das Bibliotheken im ländlichen Raum unterstützt.

Das Projekt OpenBike macht aus einfachen Stadtfahrrädern appgesteuerte Sharingr-Fahrräder.

Im August fand eine Online-Konferenz über die Sharing-Plattform statt – die damals gefilmten Vorträge können nun auf YouTube angesehen werden.

Die Ausstattung in der Neustraße 6-12 umfasst eine CNC-Fräsmaschine und einen 3D-Drucker für die Herstellung von Objekten sowie eine Siebdruckpresse zum individuellen Bedrucken von Textilien.

Geplant sind auch Kurse wie das Programmieren kleiner Roboter mit Grundschulkindern.

Schließlich können im Makerspace Wittlich auch Filme gedreht und geschnitten werden.

Bei der Eröffnung wurde ein Imagefilm über den Makerspace von einem Studenten gezeigt.

Am 31.

31. Oktober war der Raum am Tag der offenen Tür wieder für die Öffentlichkeit zugänglich – zu diesem Zweck kam Iron Man sogar in seiner selbstgemachten Rüstung mit und begeisterte vor allem die jungen Besucher.

Aufgrund der aktuellen Corona-Bestimmungen wird der offizielle Betrieb jedoch erst später beginnen.

Der Verein Offene Werkstätten und die DROSOS-Stiftung suchen drei “Versuchslabore” aus Ostdeutschland, die ihre Jugendarbeit vorantreiben wollen.

Diese Modellwerkstätten sollen über drei Jahre sowohl finanziell als auch mit Know-how unterstützt werden.

In dieser Zeit sollen regionale und überregionale Kooperationen aufgebaut, die Finanzierung langfristig gesichert und die Organisation professionalisiert werden.

Interessierte Workshops können sich bis zum 23.

Dezember für das Netzwerk bewerben.

Das Re-Use and Repair Network Austria (RepaNet) hat unter dem Titel Let’sFIXit neue Unterrichtsmaterialien veröffentlicht, um Kinder zwischen 10 und 14 Jahren an das Reparieren heranzuführen.

Die Materialien sind in fünf Module unterteilt: eine Einführung in das Thema, elektronische Geräte, Fahrräder und Mobilität, Textilien und eine Toolbox für den Unterricht.

Jedes Modul enthält Hintergrundinformationen und praktische Aufgaben.

Nach Angaben von RepaNet könnten die Module in verschiedenen Fächern eingesetzt werden, von Biologie und Werken bis hin zu Geographie und Deutschunterricht.

Besonders empfehlenswert sind ein interdisziplinärer Reparaturschwerpunkt oder Themenwochen.

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