Wirtschaftsblatt Einblicke in das Konto – welcher Dienst will welchen Zugang?

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Wir können Drittanbietern den Zugang zu unserem Konto über spezielle offene Bankschnittstellen ermöglichen.

Hierfür gibt es einen klaren rechtlichen Rahmen.

Wenn dieser erfüllt ist, können sie unsere Buchungen lesen, beispielsweise um unsere Kreditwürdigkeit zu prüfen oder um Transaktionen in unserem Namen einzuleiten.

Letzteres geschieht z.B., wenn wir einen Online-Kauf tätigen und dann einen Drittanbieter beauftragen, den Zahlungsvorgang für uns abzuwickeln.

Dies ist in Deutschland seit der Umsetzung der zweiten EU-Zahlungsdiensterichtlinie (PSD2) im Januar 2018 gesetzlich vorgeschrieben – ebenso wie die offenen Banking-APIs, die Banken inzwischen bereitstellen müssen und die bisher noch nicht überall zuverlässig funktionieren.

Jede Woche live

Die Schufa möchte wissen, wie verlässlich, d.h. finanziell vertrauenswürdig wir sind und sucht dafür immer wieder neue Wege.

Nun möchte sie Einblick in die Rechnungslegung nehmen, was in der Öffentlichkeit für großen Aufschrei gesorgt hat.

Ein Test des sogenannten “CheckNow-Verfahrens”, den die Mobilfunkfirma Telefónica/O2 mit der Schufa durchgeführt hatte, wurde in der Folge rasch abgebrochen.

Allerdings sind unsere Konten für kuriose Dienste bereits nicht vollständig gesperrt.

Die Schufa ist neugierig und will nun Kontobewegungen sehen – wenn wir online kaufen, gewähren wir einigen Diensteanbietern weitreichende Einblicke.

Diese und viele andere Fragen – auch aus dem Publikum – diskutieren Martin Holland (@fingolas) und Kristina Beer (@bee_k_bee) mit Markus Montz (@spoke-scare) von der c’t in einer neuen Folge von #heiseshow.

Welche Gefahren lauern hier? Was ist die rechtliche Grundlage für den Zugriff Dritter auf das Konto und wer darf darauf zugreifen? Was erlaubt Open Banking generell? Welche APIs werden verwendet und wofür? Was ist das “Licence as a Service”-Modell, wenn andere Akteure beteiligt sind? Welche Drittanbieter von Dienstleistungen wollen viel, welche eher wenig wissen? Worauf sollten Konsumenten besonders achten?

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Alternativ ist der Stream auch auf Twitch verfügbar.

tv/heiseonline.

Die Sendung #heise wird jeden Donnerstag um 12 Uhr mittags live auf heise online gestreamt.

Das Moderatorenteam bestehend aus Kristina Beer (@bee_k_bee), Martin Holland (@fingolas) und Jürgen Kuri (@jkuri) leitet abwechselnd die 30-minütige Talkshow, in der aktuelle Entwicklungen mit Kollegen und Gästen diskutiert werden.

Fragen und Kommentare, die nicht während der Live-Show an uns gerichtet werden, werden notiert.

Wir versuchen, sie in die aktuelle Sendung zu integrieren.

Themenvorschläge für die nächste Ausgabe sind auch zwischen den Sendungen immer willkommen.

Fragen an die Moderatoren und Gäste können während der Sendung im YouTube-Chat, in unserem Twitch-Channel (twitch.

tv/heiseonline), per Mail, im heise-Forum, auf Facebook oder auf Twitter (hashtag #heiseshow).

Die Episoden sind zum Anhören oder Anschauen in SD (360p) oder HD (720p) verfügbar.

Die Links der RSS-Feeds finden Sie auch in der nebenstehenden Dossierbox.

Nach der Live-Übertragung steht die Sendung auch zum Ansehen und Anhören zur Verfügung.

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