Von Tofu bis Jackfrucht – die häufigsten Fleischersatzprodukte.

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Ein guter vegetarischer – oder sogar veganer – Burger? Mittlerweile ist dies kaum noch ein Problem.

Egal ob den Tieren, der Umwelt oder der eigenen Gesundheit zuliebe – die Motive für den fleischlosen Verzehr sind vielfältig und die Produkte deshalb mittlerweile zahlreich.

Wir stellen Ihnen die gängigsten Fleischersatzprodukte vor.

Als Lidl erstmals den “Beyond Meat”-Burger aus Erbsenproteinen als Werbeartikel verkaufte, war die Fleischalternative blitzschnell ausverkauft.

Doch so innovativ dieses Produkt auch erscheinen mag: Der “Fleischersatz” ist längst vielseitig einsetzbar.

Wir stellen die gängigsten Produkte vor.

Seidentofu zum Beispiel ist vergleichbar mit Vanillepudding.

Fester Tofu hingegen hat einen sehr geringen Wassergehalt und ähnelt eher gekochtem Fleisch.

Tofu liefert Vitamin B6, Eisen, Kalzium und Folsäure und hat wenig Eigengeschmack.

Er kann daher einfach nach persönlichen Vorlieben gewürzt werden.

Ursprünglich stammt Tofu aus dem asiatischen Raum, doch mittlerweile ist er weltweit verbreitet.

Der Fleischersatz wird mit Hilfe von Sojamilch hergestellt, deren Eiweißbestandteile auf verschiedene Weise geronnen sind.

Die Art der Herstellung und vor allem der im Endprodukt enthaltene Wassergehalt wirkt sich auf die Qualität des Endprodukts aus.

Traditionelles indonesisches Tempeh wird ebenso wie Tofu aus Soja hergestellt, aber das Verfahren erfordert die Verwendung bestimmter Pilzkulturen.

Die geschälten und gekochten Sojabohnen werden mit einem Edelpilz geimpft.

Auf diese Weise entstehen auch die Fasern, die später die Fleischähnlichkeit gewährleisten.

Tempeh ist aufgrund der Fermentation bei der Herstellung leicht verdaulich.

Zudem enthält es nur wenige Kohlenhydrate und kaum Zucker.

Im Gegenzug liefert die Fleischalternative viel Eiweiß und die darin enthaltenen lebenden Mikroorganismen sorgen für eine gesunde Darmflora.

Kalzium, Magnesium, Eisen und Kalium sind ebenfalls Bestandteile des Fleisches.

Sie können Tempeh – wie viele Fleischalternativen – geräuchert oder “natürlich” kaufen, wobei der Eigengeschmack meist leicht nussig ist.

Texturiertes Soja ist im Handel besser bekannt als Sojaschnitzel oder Sojaschnitzel.

Sie wird aus entfettetem Sojamehl hergestellt und hat eine faserige Konsistenz.

Texturierte Soja hat kaum Eigengeschmack und lässt sich daher gut mit Gewürzen verarbeiten.

Da es sich jedoch um ein verarbeitetes Lebensmittel handelt, sollte es nicht jeden Tag gegessen werden.

Diese Alternative zu Fleisch liefert Eiweiß, Kalzium und Vitamin B2.

Ein weiterer Pluspunkt: Soja-Schnitzelfleisch enthält kein Cholesterin.

Im Gegensatz zu den bisherigen Fleischersatzprodukten besteht Seitan aus Weizenprotein.

Im Herstellungsprozess wird die Stärke des Weizens von den Proteinen getrennt, die dann weiterverarbeitet werden.

Im Gegensatz zu Fleisch enthält Seitan kein Cholesterin und wenig Fette, ist aber sehr proteinreich.

Im Vergleich zu anderen Fleischalternativen enthält Seitan jedoch nur sehr wenige Mineralstoffe und wenige Vitamine.

Für Menschen mit Glutenunverträglichkeit ist Seitan keineswegs eine geeignete Alternative zu Fleisch, sie sollten lieber auf ein anderes Produkt zurückgreifen.

Mit Hilfe der Eiweißgerinnung kann aus Lupinesamen eine Art Tofu hergestellt werden.

Die Samen werden eingeweicht und dann zu einer teigigen Masse vermahlen.

Die wilde Lupine hat einen hohen Gehalt an Bitterstoffen und ist für den Menschen giftig.

Daher wird nur Süßlupine, die ohne Bitterstoffe angebaut wird, als Fleischalternative verwendet.

Lupinenprotein gilt oft als besser verträglich als Sojaprotein und hat einen geringeren Fettgehalt.

Es ist gut geeignet für Verbraucher, die Soja nicht vertragen.

Außerdem ist Lupine ein Lieferant von Lysin, Vitamin E, Magnesium, Kalzium und Eisen.

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