Verbraucherschützer haben bei der Europäischen Union eine Beschwerde über WhatsApp eingereicht.

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Verbraucherschützer haben bei der Europäischen Union eine Beschwerde über WhatsApp eingereicht.

BEUC, eine europäische Verbraucherorganisation, und acht ihrer Mitglieder reichten heute eine Beschwerde gegen WhatsApp ein (bei der Europäischen Kommission und dem Europäischen Netzwerk der Verbraucherschutzbehörden) wegen mehrerer Verstöße gegen die EU-Verbraucherrechte.

Dem Artikel zufolge drängt WhatsApp seine Nutzer seit mehreren Monaten, seine aktualisierten Nutzungsbedingungen und Datenschutzrichtlinien anzunehmen. Infolgedessen seien diese Bedingungen für die Nutzer weder transparent noch verständlich, heißt es in der Pressemitteilung des BEUC.

Wenn man die zusätzlichen Kriterien ignoriert, ist die Funktionsweise von WhatsApp nicht beeinträchtigt.

Zu den Unterstützern gehören APC (Rumänien), Consumentenbond (Niederlande), dTest (Tschechien), Forbrukerrdet (Norwegen), KEPKA (Griechenland), EKPIZO (Griechenland), S.O.S. Poprad (Slowakei) und UFC-Que choisir (Frankreich).

Die erste Quelle der Besorgnis sind die ständigen, wiederholten und aufdringlichen Warnungen, die die Nutzer dazu drängen, die Änderungen der WhatsApp-Richtlinien zu akzeptieren.

Die Verbrauchergruppen behaupten, dass der Inhalt dieser Benachrichtigungen sowie ihre Art, der Zeitpunkt und die Wiederholung unangemessenen Druck auf die Verbraucher ausüben und ihre Entscheidungsfreiheit einschränken. Infolgedessen glauben sie, dass sie gegen die EU-Richtlinie über unlautere Geschäftspraktiken verstoßen.

WhatsApp darf laut Gerichtsbeschluss keine Daten mit Facebook austauschen.

Darüber hinaus unterstreicht die Klage die Undurchsichtigkeit der neuen Vereinbarungen sowie das Versäumnis von WhatsApp, die Art der Änderungen in einfacher und verständlicher Sprache zu erläutern. Die Verbraucher seien nicht in der Lage, die Auswirkungen der Änderungen von WhatsApp auf ihre Privatsphäre vollständig zu verstehen, insbesondere im Hinblick auf die Weitergabe ihrer persönlichen Daten an Facebook und andere Dritte, so das Unternehmen. Dieser Mangel an Transparenz ist ein Verstoß gegen das EU-Verbraucherrecht, das von Unternehmen die Verwendung von einfachen und transparenten Vertragsbedingungen und kommerzieller Kommunikation verlangt.

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