VDZ: Digitales Adressbuch des Gesundheitswesens gestartet.

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Anbieter von Treuhanddienstleistungen

Zum 1.

Dezember startete Gematik den Verzeichnisdienst der Telematik-Infrastruktur (VZD).

Dort werden per Gesetz alle Ärzte gespeichert, die mit den gesetzlichen Krankenkassen abrechnen und über einen elektronischen Heilberufsausweis (eHBA) verfügen.

Darüber hinaus soll der Verzeichnisdienst alle Informationen über Praxen enthalten, die mit einer SMC-B-Karte und einem Konnektor an die Telematik-Infrastruktur (TI) angeschlossen sind.

Die Projektgesellschaft Gematik hat den Verzeichnisdienst der Telematik-Infrastruktur gestartet.

Er wird von den “Anbietern von Vertrauensdiensten” gefüllt.

Die Grundeinträge einer Arztpraxis wie Adresse, Einrichtungsnummer und das öffentliche Verschlüsselungszertifikat der Praxis-ID werden an den VZD übertragen.

Die Ärzte- und Zahnärztekammern ergänzen die Daten um die persönlichen Daten der Ärzte, die Bezeichnung des Facharztes und den öffentlichen Zertifikatsschlüssel des elektronischen Heilberufsausweises.

Künftig folgen die Daten der Psychotherapeuten, sobald deren elektronischer Psychotherapeutenausweis verfügbar ist.

Der Verzeichnisdienst soll von so genannten “Vertrauensdienstleistern” gespeist werden.

Die ersten Unternehmen wie Medisign melden, dass sie begonnen haben, den Verzeichnisdienst zu füllen.

Demnach startet Medisign mit den Mitgliedern der Kassenärztlichen Vereinigungen von Westfalen-Lippe, Nordrhein-Westfalen und Bayern, die bei diesem Dienstleister einen SMC-B bestellt hatten.

Künftig soll der VZD eine wichtige Rolle in der Arzt-zu-Arzt-Kommunikation (KIM = Kommunikation in der Medizin) spielen.

Auch bei der elektronischen Patientenakte (ePA), die in der Version 1 zur Verfügung stehen wird, wird er eine Rolle spielen.

1 zu 1.

1. Januar 2021 verfügbar sein wird.

Nur Ärzte, die im VZD gelistet sind, können eine solche Patientenakte erstellen.

Umgekehrt kann ein Patient einem Arzt nur dann Zugriffsrechte auf seine elektronische Akte gewähren, wenn der Arzt im VZD gelistet ist.

Der ePA wird im Januar einen “erweiterten Feldtest” starten.

Vom 30.

Juni 2021 sind niedergelassene Ärzte verpflichtet, einen ePA einzurichten, wenn ein Versicherter dies wünscht.

Vom 1.

Januar 2022 sind Krankenhäuser verpflichtet, ein ePA zu verwenden oder zu füllen.

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