Spielkonsole der gehobenen Klasse: Xbox Serie X kommt im November für 500 Euro.

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Mit der Ankündigung lässt Microsoft als erster die Katze aus dem Sack – Sony schweigt zu den Preisen der verschiedenen Playstation 5-Versionen (mit und ohne UHD-Blu-ray-Laufwerk).

Zusammen mit der Preisankündigung legt Microsoft die Spezifikationen der Xbox Serie S offen und bestätigt damit praktisch alle bisherigen Leckagen.

Ähnliche CPU- und SSD-Leistung
Gestraffte GPU

Microsoft bringt 10.

Die Xbox Serie S stellt die neue Einstiegsstufe für 300 Euro dar, die Xbox Serie X bringt mehr Leistung für 500 Euro.

Vorbestellungen nimmt der Hersteller ab 22.

September.

Die Xbox Serie X und die Xbox Serie S werden gleichzeitig erscheinen.

Microsoft bestätigt auch die 4-TeraFlops-Grafikeinheit in der Kompaktkonsole.

CPU und SSD bleiben weitgehend erhalten, da ihre Leistung in optimierten Konsolenspielen nur schwer skalierbar ist.

Auf der Xbox Serie S zum Beispiel müssen KI-Gegner genauso komplex agieren wie auf der Xbox Serie X – das kostet CPU-Leistung.

Es gibt erhebliche Einschränkungen in Bezug auf Grafikeinheiten und DRAM.

Die Xbox Serie S verwendet 20 Recheneinheiten mit 1280 Shader-Compute-Cores bei einer GPU-Taktfrequenz von 1565 MHz.

Daraus ergibt sich eine theoretische FP32-Rechenleistung von 4 TeraFlops – die Xbox Serie X ist dreimal schneller.

Statt 16 winken 10 GByte GDDR6-RAM an einer schmaleren Schnittstelle.

Microsoft kombiniert offenbar zwei 16er mit sechs 8-Gigabit-Chips, so dass 8 GByte bei 224 GByte/s und 2 GByte bei langsamen 56 GByte/s angeschlossen werden.

Der schnellere Teil soll in erster Linie als Grafikspeicher dienen.

Die CPU der Xbox Serie S verwendet daher ebenfalls acht Zen 2-Kerne, taktet aber mit 200 MHz (etwas) langsamer als bei der Xbox Serie X.

Außerdem baut der Hersteller weiterhin eine schnelle PCI-Express-SSD ein, die die gleichen Leistungswerte wie ihre große Schwester erreichen soll – nur mit 512 GByte statt 1 TByte Kapazität.

Ein Steckplatz ermöglicht eine Erweiterung um 1 TByte.

Die “Velocity Architecture” ermöglicht es der GPU, Daten von der SSD direkt in den Grafikspeicher zu streamen.

Spieleentwickler können Auflösung, Bildrate und Grafikeffekte herunterskalieren, um Leistung zu sparen.

Microsoft plant, Spiele mit 1440p bei 60 fps anzubieten, wobei einige Pläne bis zu 120 fps gehen wollen.

Möglicherweise könnte die Xbox Serie S auch die Entwicklung für die Xbox Serie X verlangsamen: Wenn die Leistung beispielsweise für eine komplexere Beleuchtung nicht ausreicht, werden die Entwickler wahrscheinlich nicht in der Lage sein, die Feinabstimmung für die leistungsstärkere Konsole vorzunehmen.

In der Zwischenzeit werden die Abonnenten des Xbox Game Pass Ultimate, zu dem Microsoft mehr als 60 Spiele des Verlags Electronic Arts (EA) hinzufügt, darunter “FIFA 20”, “Titanfall 2”, “Need for Speed Heat” und Spiele der Marken “Battlefield” und “The Sims”, eine Belohnung erhalten.

Nutzer des PC-Abonnements erhalten ebenfalls Zugang zu den Titeln.

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