Schulmädchen müssen trotz Zeugnissen Masken tragen.

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Der Vater der Studenten hatte ärztliche Atteste vorgelegt, die alle vom selben Neurologen ausgestellt worden waren.

Da sich die Mädchen der Oberschule in neurologischer Behandlung befänden, sei es nicht zumutbar, dass sie aus gesundheitlichen Gründen Masken tragen müssten.

Das teilte das Verwaltungsgericht in Stuttgart am Montag mit.

Die angebliche “Unmöglichkeit oder Unzumutbarkeit des Tragens eines Mund- und Nasenschutzes” sei nicht glaubhaft gemacht worden, begruendete das Gericht die Entscheidung.

Stuttgart (/lsw) – Drei Schuelerinnen, die mit einem aerztlichen Attest von der Maskenpflicht an einem Gymnasium befreit werden wollten, muessen weiterhin den Mund-Nasen-Schutz aufsetzen.

Die Vermutung liegt auf der Hand, “dass hier tatsächlich keine vorhandenen medizinischen Gründe für eine Unzumutbarkeit hätten bescheinigt werden dürfen”, weil konkrete Aussagen zu auftretenden medizinischen Symptomen fehlten, erklärte das Gericht.

Die Entscheidung vom 23.

November ist noch nicht rechtskräftig.

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Der Auftraggeber lehnte eine Befreiung von der Maskenpflicht ab, da die Zertifikate nicht aussagekräftig seien.

Im Gegensatz dazu ging der Vater vor Gericht.

Das Verwaltungsgericht wies die Eilbeschwerde zurück: Aus den wortgleichen Zeugnissen geht nicht hervor, welche gesundheitlichen Beeinträchtigungen durch das Tragen einer Maske bei den Schülern jeweils verursacht werden und wie es dazu kommt.

Es war auch nicht zu erkennen, auf welcher medizinischen Grundlage der behandelnde Neurologe zu der Einschätzung gekommen war.

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