Salesforce: Unsere Cloud in Ihrem Rechenzentrum.

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Nach den noch knappen Informationen plant der CRM-Anbieter eine Trennung von Service und Infrastruktur.

Bislang umfasst das SaaS-Angebot von Salesforce sowohl die Software als auch die zugrunde liegende Infrastruktur.

Die IaaS-Dienste von AWS, Google und Azure sind jedoch bereits seit einiger Zeit im Einsatz.

Dieselben Cloud-Services, jeder Anbieter
Dienstpersonal gesucht und gefunden

Auf seiner Kundenveranstaltung Dreamforce 2020 kündigte Salesforce die brandneue Hyperforce-Plattform an.

Künftig können Customer 360 sowie die Sales Cloud, Service Cloud, Marketing Cloud und Commerce Cloud auf jeder “großen öffentlichen Cloud” betrieben werden.

Als Teil seiner Dreamforce präsentierte Salesforce mehrere neue Angebote.

Mit Hyperforce können Sie zum Beispiel die Daten von Customer 360 in Ihr eigenes Rechenzentrum mit nach Hause nehmen.

Ersteres nutzt KI-Funktionen, während der Benutzer den Workflow per Drag & Drop erstellt.

Der Composer enthält fertige Verbindungen zu vielen Geschäftsanwendungen und eine umfangreiche Bibliothek von Vorlagen und anderen Prozessmodulen, die von Salesforce zur Verfügung gestellt werden.

Einstein Automate ist Teil der Strategie, die Customer 360-Plattform in eine allumfassende Prozess-Engine zu verwandeln.

Die zweite wichtige Ankündigung war Einstein Automate.

Dabei handelt es sich um eine Mischung aus RPA und den Low-Code/No-Code-Tools von MuleSoft, so dass Anwendungen und fertige Module zu einem Workflow kombiniert werden können.

Zentrale Komponenten von Einstein Automate sind der Low-Code-basierte Flow Orchestrator und der MuleSoft Composer.

Mit Hyperforce sollen Salesforce-Kunden in der Lage sein, die verschiedenen Cloud-Services im Rahmen ihrer eigenen IaaS-Verträge selbst einzurichten und zu nutzen.

Darüber hinaus ist eine Datenspeicherung im firmeneigenen Rechenzentrum geplant, beispielsweise um regionalen oder branchenspezifischen Anforderungen gerecht zu werden, aber auch aus Gründen der Flexibilität und Skalierbarkeit.

Auch hier werden KI-Funktionen zum Einsatz kommen, mit denen Unternehmen bestehende Kommunikationssilos überwinden können.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Einbeziehung von Mitarbeitern aus der Ferne in die zunehmende Zahl von telefonischen Service- und Beratungsleistungen.

Ebenfalls neu ist der Service Cloud Workforce-Einsatz zur Prognose des Bedarfs an Servicepersonal und Call-Center-Mitarbeitern.

Das System wurde im Gefolge der Corona-Pandemie entwickelt, in deren Verlauf die Nachfrage nach Telefonservice-Dienstleistungen für viele Salesforce-Kunden stark anstieg.

Dreamforce, das in den vergangenen Jahren über ganz San Francisco verteilt war, wurde in diesem Jahr zum ersten Mal online abgehalten und ist der weltweit größte IT-Kongress.

Das Jahr 2019 stand im Zeichen von 171.

000 Besucher prägten das Stadtbild.

Obwohl diese Reise nun zu Ende war, gab es keine Teilnehmer mehr: Im Vorfeld der Veranstaltung sprach Salesforce von 170.

000 Anmeldungen, möglicherweise kamen noch ein paar Last-Minute-Anmeldungen hinzu.

Zusätzlich zu diesen spezifischen Ankündigungen sprachen Salesforce-CEO Marc Benioff und Slack-CEO Stewart Butterfield auch über die bereits angekündigte Übernahme von Slack: “ERP, CRM, System of Records und all die anderen Geschäftsanwendungen sind wichtig für den gesamten Geschäftsprozess, aber auf der Kommunikationsebene finden die Diskussionen, der Austausch von Argumenten und die Entscheidungen statt”, so Butterfield über die hierarchische Einordnung von Slack in Salesforce und die Customer 360-Plattform.

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