Player-Grafikkarte: Die GeForce RTX 3060 Ti ist für 400 Euro UVP erhältlich.

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Wie die GeForce RTX 3070 verwendet die GeForce RTX 3060 Ti den Verstärker-Grafikchip GA104, jedoch in einer reduzierten Version mit 4864 anstelle von 5888 aktiven Shader-Kernen.

Gleichzeitig senkt Nvidia die Taktfrequenz des Grafikprozessors auf eine nominale Steigerung von 1665 MHz.

Für die GeForce RTX 3060 Ti bedeutet dies eine rund 20 Prozent geringere FP32-Rechenleistung von 16,1 TFlops.

Nvidia präsentiert die vierte Grafikkarte aus der GeForce RTX 3000 Gaming-Serie, auch bekannt als Ampere.

Die GeForce RTX 3060 Ti setzt sich mit einer Preisempfehlung von 400 Euro unter die (theoretisch) 500 Euro teure GeForce RTX 3070 und soll ab dem Nachmittag des 2.

Dezember 2020 bestellbar sein.

Leistung einer GeForce RTX 2080 SUPER
Theoretisch konkurrenzlos

Die bisher günstigste Grafikkarte aus der Ampere-Familie von Nvidia soll die Leistung einer GeForce RTX 2080 SUPER in die obere Mittelklasse bringen.

Da jedoch die GeForce RTX 3060 Ti den Speicherausbau mit 8 GByte GDDR6 auf 256 Datenleitungen (448 GByte/s) beibehält und 3D-Spiele mit Shader-Rechenkernen nicht perfekt skalieren, dürfte der Abstand zwischen der GeForce RTX 3060 Ti und der GeForce RTX 3070 in Wirklichkeit etwas geringer sein, als die FP32-Rechenleistung vermuten lässt.

Der Vorgänger GeForce RTX 2060 SUPER startete im Sommer 2019 für empfohlene 420 Euro.

Die GeForce RTX 3060 Ti sollte bei 3D-Spielen etwa 40 Prozent höhere Bildraten erzielen.

Wer eine Grafikkarte aus einer noch älteren Serie, wie etwa Nvidias GTX 1000, verwendet, erhält hier eine gute Upgrade-Option.

Nvidia stellt eine Spieleleistung auf dem Niveau der GeForce RTX 2080 SUPER der letzten Generation in Aussicht, die wiederum rund 15 Prozent langsamer ist als die GeForce RTX 3070.

Damit wird Nvidias obere Mittelklasse wieder attraktiver als in der 2000er-Serie – wenn die GeForce RTX 3060 Ti tatsächlich für 400 Euro erhältlich sein wird.

In der Zwischenzeit übernimmt Nvidia die Platine und den Kühler der GeForce RTX 3070 in einer eigenen Founders Edition der GeForce RTX 3060 Ti.

Das Modell ist 242 mm lang, belegt zwei Steckplätze und verfügt über einen 12-poligen Stromanschluss – ein Adapter auf PCIe 8-polig ist im Lieferumfang enthalten.

Wie üblich werden andere Hersteller eigene Versionen anbieten, zum Teil mit stärkeren Kühlern.

In der Preisklasse hat AMD inzwischen wenig zu bieten: Die Radeon RX 6800 startet erst ab einem UVP von 580 Euro – bei deutlich höheren Verkaufspreisen – und die Radeon RX 5700 XT ab 390 Euro fällt mit einer Leistung auf dem Niveau einer GeForce RTX 2070 SUPER deutlich langsamer aus.

Außerdem fehlen ihr moderne Features wie die Hardware-Beschleunigung von Raytracing-Grafikeffekten.

Ein Nachfolger in Form der Radeon RX 6700 XT wird nicht vor Anfang 2021 erwartet.

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