OpenZFS 2.0.0: FreeBSD and GNU/Linux hand in hand.

0

Ein Name, drei Code-Basen
Ubuntu oder Proxmox VE für OpenZFS
Schneller wiederherstellen
Datensicherung während der Sicherung

Das OpenZFS-Projekt, dessen Ziel es ist, die ZFS-Codebasis für FreeBSD und GNU/Linux zu standardisieren, hat seine erste stabile Version veröffentlicht.

Sie ist dazu gedacht, den FreeBSD-Port und zfs-0 zu unterstützen.

86 für GNU/Linux unterstützen.

Das fast 20 Jahre alte Dateisystem, entwickelt von Sun Microsystems, wurde bereits 2005 in der Version für OpenSolaris von Sun als Open-Source-Projekt veröffentlicht.

Seit 2008 ist es als Portierung fester Bestandteil von FreeBSD.

Seit Jahren wird auch an einer ZFS-Version für GNU/Linux gearbeitet, doch dort steht die GPL rechtlich im Weg.

Nach langem Warten wurde die erste stabile Version von OpenZFS veröffentlicht.

Für den Anfang bauen Linux und BSDs nun auf einer Codebasis auf, macOS soll folgen.

In FreeBSD 12 ist OpenZFS bereits seit längerer Zeit als Port enthalten und kann alternativ zum nativen FreeBSD ZFS installiert werden.

Auch die Portierung auf NetBSD ist abgeschlossen, es gibt auch Bestrebungen, ZFS in DragonFlyBSD einzubinden – dort liegt der Schwerpunkt aber eindeutig auf dem clusterfähigen HAMMER2-Dateisystem.

OpenBSD zeigt keine Anzeichen für die Integration von ZFS, da eine Zielgruppe fehlt.

Ein OpenZFS 1.

0 ist nicht verfügbar, die Entwickler haben den Code von zfs-0.

86 über sieben Release-Kandidaten (rc1-rc7) direkt in eine stabil klingende Version 2.

0.

0.

Der Quellcode ist jetzt auf GitHub verfügbar.

Neben dem Closed-Source-Original von ZFS, das nach der Übernahme von Sun Microsystems durch Oracle unter Verschluss gehalten wird, gibt es drei Codebasen, die nicht vollständig miteinander kompatibel sind: die ZFS-Portierung für FreeBSD und die für GNU/Linux – zfs, ZFS-on-Linux.

Daher beschloss die Open-Source-Gruppe, seit 2013 mit OpenZFS eine gemeinsame Code-Basis zu entwickeln.

Laut OpenZFS wird Oracle’s ZFS aufgrund mangelnder Kooperation mit seinen Versionen ab etwa v29 inkompatibel bleiben, so dass man im Gegensatz zu OpenZFS nicht immer ZFS-Platten zwischen Betriebssystemen austauschen und darauf zugreifen kann.

Die erste neue Funktion zeigt, wohin die gemeinsame Entwicklung geht: Mit sequentiellem Resilver kann ein ausgefallenes Laufwerk in einem ZFS-Spiegel wesentlich schneller wiederhergestellt werden als mit dem bisherigen heilenden Resilver.

Dies funktioniert jedoch nicht mit RAIDZ-VDEVs und beinhaltet im Gegensatz zum normalen Resilver keine gleichzeitige Überprüfung der Daten über ZFS-Prüfsummen.

Letzteres muss durch ein anschließendes separates Scrubbing erfolgen.

In erster Linie OpenZFS 2.

0.

0 kombiniert den Code und die Dokumentationsbasis von ZFS für FreeBSD und GNU/Linux: Binärdateien sowohl für FreeBSD als auch für GNU/Linux können aus ein und demselben Repository erstellt werden.

Voraussetzung dafür ist FreeBSD 12.

x/13(HEAD) oder ein Linux-Kernel 3.

10-5.

9.

In FreeBSD 13, das für Anfang nächsten Jahres geplant ist, wird OpenZFS den FreeBSD-ZFS ersetzen.

Für GNU/Linux ist es jetzt mit OpenZFS 2.

0.

0 besteht die Aufgabe der Maintainer darin, für jede Distribution eine angepasste OpenZFS-Variante zu erstellen, diese in das Betriebssystem zu integrieren und zu warten.

Insbesondere Ubuntu und die auf Debian GNU/Linux basierende Virtualisierungsplattform Proxmox VE bieten ZFS bereits an.

OpenZFS wird jedes Jahr mit neuen Hauptveröffentlichungen erscheinen – und für OpenZFS 3.

0 macOS ist bereits geplant.

Die Entwickler haben den GZIP-Code für die ZFS-Kompression durch ZStandard (ZSTD) ersetzt.

Zu diesem Zweck wurden die umfangreichen ZSTD-Bibliotheken in OpenZFS eingebunden, auch wenn nur ein Bruchteil der Funktionalität genutzt wird.

ZSTD arbeitet schneller und komprimiert besser als GZIP.

Als Nachteil scheint FreeBSD dafür zusätzlichen Kompatibilitätscode zu benötigen – und ZSTD dekomprimiert langsamer als GZIP.

Der L2ARC (Level 2 Adaptive Replacement Cache) ist neben dem ARC ein Lese-Cache für ZFS und enthält häufig gelesene Blöcke im Speicher (ARC) oder schnelle SSDs oder NVMes (L2ARC).

L2ARC wird normalerweise vom System beim Neustart oder beim Import eines ZFS-Pools neu aufgebaut.

Mit OpenZFS 2.

0.

0 kann das L2ARC optional wiederverwendet werden (Persistant L2ARC).

Alle Informationen und die gemeinsame Dokumentation für FreeBS und GNU/Linux finden Sie auf der GitHub-Seite für OpenZFS 2.

0.

0.

Das neue zfs-send/receive erlaubt es, die Daten, die bei der ZFS-Replikation übertragen werden, einzuschränken.

Unwichtige, aber besonders sensible Daten können von Sicherungen oder Kopien für Entwicklungsabteilungen ausgeschlossen werden.

Gleichzeitig wurde jedoch die Deduplizierung beim Senden/Empfangen in die Liste der nicht mehr verfügbaren Funktionen verschoben.

..

Share.

Leave A Reply