Nach der Mondlandung: Chinas Sonde Chang’e 5 sammelt Gesteinsproben.

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Zwei Tage auf dem Mond

Wenige Stunden nach ihrer Landung auf dem Mond begann die chinesische Sonde Chang’e 5 mit dem Sammeln von Gesteinsproben.

Das Landegerät der nach der chinesischen Mondgöttin benannten Raumsonde sammelte nach den Bohrungen am Mittwochmorgen Gesteinsproben, teilte die chinesische Raumfahrtbehörde CNSA mit.

Das Raumschiff war am Dienstagabend auf der Mondoberfläche gelandet.

Dies gilt als ein weiterer wichtiger Schritt in Chinas ehrgeizigem Raumfahrtprogramm.

Am Tag nach der Landung auf dem Mond begann die chinesische Sonde Chang’e 5 mit dem Sammeln von Gesteinsproben.

Sie soll sie zur Erde zurückbringen.

Geplant ist, rund zwei Kilogramm Material zurück zur Erde zu bringen.

Die Forscher erhoffen sich neue Erkenntnisse über die vulkanische Aktivität auf dem Mond.

Die Apollo-Missionen der USA hatten rund 380 Kilogramm Mondgestein zurückgebracht.

Die Sowjetunion sammelte mit unbemannten Missionen rund 300 Gramm.

Sollte die Rückkehr zur Erde gelingen, wäre China die dritte Nation, der ein solches Projekt gelingen würde.

Die Chang’e 5 ist mit 8200 Kilogramm das bisher grösste Raumschiff der Chang’e-Flotte und besteht aus vier Modulen: dem Orbiter mit der Rückkehrkapsel und dem Lander mit der Aufstiegsstufe.

Nach der Landung auf der Mondoberfläche sammelt der Lander mit einem langen Arm Mondgestein und Proben aus Bohrlöchern bis zu einer Tiefe von zwei Metern und lagert sie in einer Kammer ein.

Diese Operation ist für zwei Tage geplant.

Danach ist die Rückreise geplant.

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