Nach den Vorschlägen der Europäischen Kommission könnten Verbrennungsautos bis zum Jahr 2035 aus dem Verkehr gezogen werden.

0

Nach den Vorschlägen der Europäischen Kommission könnten Verbrennungsautos bis zum Jahr 2035 aus dem Verkehr gezogen werden.

Nach 2035 sollen keine neuen Benzin- oder Dieselautos mehr verkauft werden, wenn es nach der EU-Kommission geht. Damit soll unter anderem sichergestellt werden, dass emissionsfreie Elektrofahrzeuge als Teil eines größeren Maßnahmenpakets in Zukunft verstärkt verkauft werden und die Erderwärmung in irgendeiner Weise gebremst wird. Am Mittwoch wurde dieser Plan vorgestellt. Nach Angaben der Europäischen Kommission sollen die CO2-Emissionen aller Autos bis spätestens 2030 um 55 Prozent gegenüber dem Stand von 2021 reduziert werden. Bisher hat man sich ein Maximum von 37,5 Prozent gesetzt. Fossil betriebene Fahrzeuge sollen in der EU ab 2035 nicht mehr verkauft werden dürfen.

Amazons Geräte wurden noch einmal gekürzt (Fire TV, Echo, eero, Blink & Kindle)

Natürlich gibt es Vergeltung aus den großen Lagern. Der ACEA, der Branchenverband der Automobilindustrie, sieht das genauso. Ein Verbot entsprechender Technologien, so der Konzern, sei keine praktikable Lösung. Nach den aktuellen Empfehlungen müssen alle teilnehmenden Länder dafür sorgen, dass bis 2025 alle 60 Kilometer öffentliche Ladestationen vorhanden sind. Bis 2030 sollen 3,5 Millionen öffentliche Ladestationen für Autos und Kleintransporter zur Verfügung stehen, bis 2050 16,3 Millionen. Bis 2040 schätzt die Kommission, dass zwischen 80 und 120 Millionen Euro für öffentliche und private Ladestationen ausgegeben werden.

Alle Vorschläge müssen noch diskutiert und schließlich von allen Mitgliedsstaaten sowie dem Europäischen Parlament ratifiziert werden, so dass nichts in Stein gemeißelt ist. Ein weiterer Vorschlag aus Brüssel ist, dass Plug-in-Hybride bis 2030 als schadstoffarme Fahrzeuge eingestuft werden, was Autoherstellern und anderen Interessengruppen zugute kommen dürfte.

Share.

Leave A Reply