Ministerium plant scharfe Ausreisebeschränkungen für Hotspot.

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Mehrere Landkreise in Baden-Württemberg liegen derzeit über der 200er-Marke – ab Sonntagnachmittag zum Beispiel die Landkreise Tuttlingen, Lörrach, Heilbronn, Mannheim und der Schwarzwald-Baar-Kreis.

Ein Entwurf für einen entsprechenden Erlass des grün-geführten Gesundheitsministeriums, der derzeit vorliegt, sieht für diesen Fall generelle Erstbeschränkungen vor.

Dem Entwurf zufolge sollen Bürgerinnen und Bürger ihre Wohnung nur “aus guten Gründen” verlassen dürfen, etwa für Arbeit, Schule, Sport, Einkaufen oder Arztbesuche.

Darüber hinaus darf sich nur ein Haushalt mit einer anderen Person treffen, jedoch nicht mehr als 5 Personen, sowohl öffentlich als auch privat.

Besuche in Krankenhäusern und Pflegeheimen sollten nur nach einem vorherigen Antigentest oder mit einer FFP2-Maske erlaubt sein.

Stuttgart () – Was passiert, wenn die Infektionsraten in einer Region des Landes völlig aus dem Ruder laufen? Die Landesregierung arbeitet derzeit fieberhaft an einer Hotspot-Strategie für Inzidenzraten von über 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche.

Die CDU-Seite tritt allerdings auf die Bremse.

Sie kritisiert viele ungeklärte Punkte in der Strategie von Gesundheitsministerin Manne Lucha (Grüne) und hat rechtliche Bedenken gegen einige Formulierungen.

Zudem seien die geplanten ersten Einschränkungen zu pauschal und zu weitreichend.

Deshalb soll der Erlass auf Antrag der CDU noch nicht verabschiedet, sondern im Corona-Lenkungsausschuss der Regierung beraten werden.

Die Sitzung wurde deshalb auf diesen Montag vorgezogen.

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