Microsoft verspricht weniger individuelle Überwachung in Microsoft 365.

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Microsoft überwacht genau, wie, wann und wie lange einzelne Benutzer die Dienste von Microsoft 365 nutzen.

Daraus errechnet die Datengruppe eine “Produktivitätskennzahl”, die auch den Arbeitgebern der Benutzer zur Verfügung gestellt wird.

Dies wird sich ändern: Die Benutzernamen werden in den Auswertungen nicht mehr angezeigt, aber die Gerätenummern bleiben bei drei Auswertungen gleich.

Microsoft entfernt die Benutzernamen aus der “Produktivitätskennzahl” in Microsoft 365

Das Unternehmen reagiert damit auf Kritik an einem österreichischen Datenaktivisten.

Diese Änderungen bei der Benutzerüberwachung durch die Office-Software von Microsoft dienen dem Datenschutz, wie Microsoft am Dienstag bekannt gab.

“Niemand in einer Organisation wird in der Lage sein, die Produktivitätskennzahl zu nutzen, um auf Daten über die Nutzung von Anwendungen und Diensten in Microsoft 365 durch einen einzelnen Benutzer zuzugreifen”, sagte Corporate Vice President Jared Spataro.

Der “Productivity Score” ist in acht Abschnitte unterteilt, jeder mit maximal 100 Punkten.

Für die Bereiche Kommunikation, Besprechungen, inhaltliche Zusammenarbeit, Teamarbeit und Mobilität wird Microsoft die Informationen auf Unternehmensebene konsolidieren, so dass die Chefs nicht mehr einzelne Mitarbeiter bewerten können.

Die Berechnungen für den Zustand der Apps, die Netzwerkkonnektivität und die Endpunktanalyse enthalten keine Namen, sondern Geräte-IDs.

Diese werden beibehalten, um die Identifizierung und Lösung technischer Probleme zu erleichtern.

Die Schlussfolgerung, die sich in der Regel über einzelne Benutzer ziehen lässt, lässt sich kaum vermeiden.

Auf Twitter dankte Jeffrey Snover, Microsofts CTO für Modern Workface Transformation, ausdrücklich dem österreichischen Datenaktivisten Wolfie Christl und anderen namenlosen Kritikern.

Christl hatte in der vergangenen Woche in einer Reihe von Tweets die problematischen und seiner Meinung nach oft irreführenden Bewertungen kritisiert.

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