LG will in seinen südkoreanischen Filialen iPhones verkaufen, was Samsung verärgert hat.

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LG will in seinen südkoreanischen Filialen iPhones verkaufen, was Samsung verärgert hat.

2018 einigten sich LG und Samsung auf einen speziellen Deal für den südkoreanischen Markt: Samsung würde exklusiv seine eigenen Smartphones in seinen Läden verkaufen, während LG das Gleiche tun würde. Natürlich gab es damals keine gegenseitige Gegenleistung, aber das Arrangement sollte andere, kleinere Smartphone-Unternehmen vor den beiden Giganten schützen. LG hat nun erklärt, dass es Apple-iPhones in seinem Heimatland verkaufen wird, sehr zum Leidwesen von Samsung.

Letztere sehen dadurch ihren Marktanteil im 5G-Bereich in Gefahr und werfen LG vor, sich nicht an den Deal zu halten. LG hingegen behauptet, dass seinerzeit festgelegt wurde, dass bei veränderten Marktbedingungen eine Neuverhandlung notwendig sei. Und letzteres ist durch den Ausstieg von LG aus dem Smartphone-Markt eingetreten. Dies wird auch von den Organisationen unterstützt, die das Abkommen seinerzeit mit auf den Weg gebracht haben. Dennoch kritisieren sie das Vorgehen von LG, da es keine Vereinbarung gibt.

LG plante zudem, ab August 2021 Apple iPhones in seinen Geschäften in Südkorea anzubieten. Ob es dazu kommen wird, muss in weiteren Gesprächen geklärt werden. Samsung hat sich an die drei wichtigsten Mobilfunknetzbetreiber des Landes gewandt und versucht, LG zu überzeugen, die Idee aufzugeben. Samsung zieht es nun vor, die Galaxy-Geräte über die Einzelhandelsgeschäfte von LG zu verkaufen.

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