Kurz informiert: Billige Löhne, Desinformation über Impfungen, Disney, Chang’e 5.

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Bundesarbeitsminister Hubertus Heil will Billigloehne bei Lebensmittel-Lieferdiensten und anderen boomenden digitalen Plattformen stoppen.

“Ich lasse nicht zu, dass die Digitalisierung mit der Ausbeutung in der Plattformwirtschaft verwechselt wird”, sagte Heil der dpa.

Nach Ansicht des Arbeitsministeriums sollen auch selbststaendige Plattformarbeiter kuenftig sozialen Schutz und angemessene Arbeitsbedingungen geniessen.

Heil sagte, das Thema werde auch auf der Tagesordnung des Digitalgipfels der Bundesregierung am Montag und Dienstag stehen.

“Es gibt Plattformen, bei denen ich keineswegs den Eindruck habe, dass prekaere Arbeit vorherrscht”, sagte der SPD-Minister.

Zum Beispiel die Plattformen des Handwerks.

Aber generell seien faire Bedingungen notwendig.

Heil erklärt Billiglöhnen bei digitalen Plattformen den Kampf an
Immer mehr Impf-Desinformationen auf Facebook
Disney entlässt 15 Prozent seiner Belegschaft
Chinas Flug zum Mond

Unsere Nachrichtenübersicht für den Wochentag fasst die wichtigsten Nachrichten des Tages kurz und prägnant zusammen.

Angesichts der EU-weit abnehmenden Impfbereitschaft haben sich Experten der Beratungsfirma CounterAction daran gemacht, in sozialen Netzwerken, in denen häufig Meinungsbildung stattfindet, nach Gründen dafür zu suchen.

Dabei sind sie u.a. auf Facebook fündig geworden.

In Deutschland fanden die Beobachter mehr als 30.

000 Postings mit falschen Informationen zu diesem Thema.

So verglichen die Nutzer beispielsweise Impfungen mit dem Holocaust.

Sie fanden auch antisemitische Inhalte über eine angebliche zionistische Verschwörung.

Der Studie zufolge gehoeren zwei Millionen Deutsche solchen Gruppen an.

Besonders hart von der Corona-Krise betroffen ist der US-Medienkonzern Disney.

Nun sollen noch mehr Mitarbeiter entlassen werden als kuerzlich angekuendigt.

Weltweit nicht 28.

000, sondern 32.

000 Mitarbeiter sollen entlassen werden, 37.

000 weitere sind in Zwangsurlaub.

Die zu entlassenden Beschäftigten arbeiten vor allem in den Vergnügungsparks, die auch nach den Zwangsschließungen deutlich weniger Besucher anziehen.

China hat bereits viele Reisen zum Mond unternommen.

Dennoch ist die diese Woche gestartete Chang’e 5 etwas ganz Besonderes.

Die Raumsonde, benannt nach der chinesischen Mondgöttin, soll nicht nur wie bei früheren Missionen einen Rover auf der Oberfläche absetzen, sondern auch mit Gesteinsproben zur Erde zurückkehren.

Bei Erfolg wäre es das erste Mal seit 44 Jahren, dass Gesteinsproben zur Erde zurückgebracht würden.

Nach den USA und der Sowjetunion in den 1960er- und 1970er-Jahren wäre China erst die dritte Weltraumnation, der ein solches Unterfangen gelingen würde.

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