Kritischer Prozess LSASS: Microsoft bestätigt Absturzproblem unter Windows 10.

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Fehler nur auf einigen Systemen
Fehlerkorrektur geplant, Upgrade-Stopp für betroffene Maschinen

Einige Systeme mit Windows 10 Version 20H2 stürzen bei bestimmten Aktionen mit einem BlueScreen und dem Stoppcode 0xc000000374 ab.

In allen Fällen ist die Ursache der kritische Prozess LSASS (Local Security Authority Subsystem Service, C:WINDOWSsystem32lsass.

exe).

Die Maschine muss anschließend neu gestartet werden.

Ein betroffener Benutzer hatte sich bereits im Oktober mit dem Autor in Verbindung gesetzt und ein unansehnliches Problem gemeldet, und offenbar gibt es weitere betroffene Benutzer.

Nach einem Upgrade auf Windows 10 20H2 muss der Local Security Authority Subsystem Service (lsass.

exe) mit einem Neustart des Betriebssystems beauftragt.

Nach einer Untersuchung bestätigte Microsoft, dass die 6.

Windows 10 Version 20H2 sowie die Version 2004 werden jedoch als betroffen erwähnt.

Laut Microsoft findet sich in lsass. exe der Absturzfehler “Ihr PC wird in einer Minute automatisch neu gestartet”.

exe nach einem Upgrade auf Windows 10 Version 20H2.

Der Fehler tritt z.B. bei der Auflistung von Benutzergruppen in der Computerverwaltung auf.

Gemeinsames Fehlermuster der Fälle ist, dass er nur einzelne Rechner betrifft, wobei sowohl isolierte Clients als auch Systeme mit Domänenmitgliedschaft darunter sind.

Außerdem stellte sich heraus, dass es sich um Systeme handelte, die von einer früheren Windows-Version aufgerüstet wurden.

Nach einer Neuinstallation war das Problem gelöst.

Der Autor meldete das Problem den Microsoft-Entwicklern über diesen Eintrag im Microsoft-Antwort-Forum.

Nach Angaben von Microsoft sind jedoch nur Geräte betroffen, bei denen eines der lokalen eingebauten Konten (Built-in Accounts) in Administrator oder Gast umbenannt wurde.

In einigen Unternehmensumgebungen werden diese Konten aus Sicherheitsgründen standardmäßig umbenannt.

Es gibt derzeit nur zwei Umgehungsoptionen für betroffene Benutzer und Administratoren: Microsoft empfiehlt, im Support-Artikel auf die vor dem Upgrade verwendete Windows-Version zurückzugreifen.

Alternativ gibt es die Option, Windows 10 fresh einzurichten.

In diesem Fall tritt der Fehler nicht auf, da noch keine integrierten Benutzerkonten umbenannt wurden.

Der BlueScreen wird bei der Auflistung von Benutzern während der Windows-Anmeldung oder in der Computerverwaltung bei der Verwaltung lokaler Benutzer oder

Gruppen.

Möglicherweise gibt es einen Fehlereintrag im Ereignisprotokoll der Anwendung mit der Ereignis-ID 1015 und einem Hinweis, dass LSASS.

EXE mit dem Statuscode 0xC000000374 fehlgeschlagen ist.

In einem Beitrag im Microsoft Answers-Forum gibt der Benutzer “yaedo” an, dass sein Absturz zyklisch durch einen Hintergrundprozess ausgelöst wird.

Gleichzeitig hat Microsoft einen Upgrade-Blocker auf Windows 10 2004 und 20H2 für betroffene Rechner definiert.

Wenn Benutzer versuchen, ein Upgrade durchzuführen, erhalten sie eine entsprechende Benachrichtigung: “Dies erfordert ihre Aufmerksamkeit” und einen Hinweis, dass der PC nicht auf die gewünschte Windows-10-Version aktualisiert werden kann.

Microsoft rät Anwendern davon ab, ein solches Gerät gewaltsam aufzurüsten (z.B.

B.

(z.B. über ein Installationsabbild, das mit dem Medienerstellungs-Tool erstellt wurde) auf Windows 10 2004 oder Windows 20H2 aufzurüsten.

Microsoft arbeitet derzeit an einer Fehlerkorrektur für dieses Problem und plant, diese im Rahmen der kommenden Aktualisierungszyklen auszuliefern.

Das Unternehmen plant außerdem, in den kommenden Wochen aktualisierte Bundles und aktualisierte Installationsmedien zur Verfügung zu stellen, um das Problem bei Upgrades zu vermeiden.

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