Keine Bewegung bei Continental, IG Metall bricht Gespräche ab.

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Das Renditeziel ist die Messlatte für alle Aktionen
Aus 634 Millionen minus wurden 832 Millionen plus

Im Konflikt um Tausende von Arbeitsplaetzen beim Automobilzulieferer Continental ist der Diskussionsfaden zwischen dem Unternehmen und der Gewerkschaft gerissen.

Die Gespräche auf zentraler Ebene seien vorerst beendet, teilten die IG-Metall-Bezirksleiter der Regionen Mitte und Bayern, Jörg Köhlinger und Johann Horn, am Mittwoch in Frankfurt mit.

Continental will Entlassungen nicht verhindern.

Der verschlafene Umbau werde auf dem Ruecken der Arbeitnehmer vollzogen, hiess es aus der Gewerkschaft.

Trotz der Corona-Krise kritisierten die Gewerkschafter, dass das 8-Prozent-Gewinnziel der Maßstab für alle Maßnahmen des Managements sei.

Köhlinger sagte, die Transformation, die das Unternehmen verschlafen habe, solle offensichtlich auf dem Rücken der Beschäftigten durchgeführt werden.

“Offensichtlich hat Continental in der Krise jegliches Augenmaß verloren und will, dass der Konflikt weitergeht.

Continental hat kein Interesse daran gezeigt, die angekündigten Massenentlassungen zu verhindern und Alternativen zum Abbau von 13 Arbeitsplätzen zu diskutieren.

Sie rechtfertigten ihren Umzug mit rund 000 Arbeitsplätzen.

Die Mitarbeiter würden nun informiert und das weitere Vorgehen besprochen.

Conti berichtete kürzlich von einer deutlichen Entspannung der Situation im laufenden Betrieb im Vergleich zum zweiten Quartal des Jahres: Der Verlust vor Zinsen, Steuern und Sondereffekten von 634 Millionen Euro wurde im dritten Quartal in einen bereinigten Gewinn von 832 Millionen Euro umgewandelt.

Bei Conti sollen mit dem Programm “Transformation 2019-2029” mindestens 30 erreicht werden.

000 Arbeitsplätze sollen verlagert, abgebaut oder für neue Qualifikationen umgewandelt werden – darunter 13.

000 in Deutschland, darunter Werksschließungen im hessischen Aachen und Karben.

Nach dem Corona-Einbruch im Fruehjahr zieht die Konjunktur wieder an.

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