Idee von Corona? Der neue Mercedes EQS bekommt einen voluminösen HEPA-Filter

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Beim EQS, der für 2021 erwartet wird, wird ein HEPA-Partikelfilter im Bereich des so genannten “Frunk” installiert sein. Dieser soll für zusätzliche Sicherheit der Insassen sorgen – eine brandneue Idee ist das aber nicht.

Mercedes-Benz hat bestätigt, dass die kommende Elektro-Limousine EQS einen hocheffizienten Partikelfilter (HEPA) erhalten wird, der einen Teil des durch den Wegfall des Verbrennungsmotors entstehenden Raums unter der Fronthaube nutzt.

Höchste Innenraumluftqualität versprochen. Den Kunden verspricht Mercedes höchste Luftqualität für den Innenraum. Um dies zu erreichen, setzt der Hersteller einen Filter mit einem Volumen von fast zehn Litern und einer Fläche von gut vier DIN A4-Blättern ein.

Die Filtergüte soll so hoch sein, dass Feinstaub der Klasse PM2,5, Stickoxide, Schwefeldioxid und sogar unangenehme Gerüche aus der Raumluft herausgefiltert werden. Damit würde laut Mercedes eine ähnlich hohe Luftqualität erreicht wie in Reinräumen und Operationssälen.

Die Leistungsfähigkeit des Systems mit einem Abscheidegrad von über 99,9 Prozent soll der Hersteller offiziell nach DIN EN 1822 zertifizieren lassen haben.

Nicht jeder potenzielle Kunde dürfte es indes begrüßen, dass durch den neuen Filter der Frunk, also der vordere Kofferraum, wegfällt, der sich bei E-Autos mittlerweile durch den Verzicht auf konventionelle Motorentechnik etabliert hat.

Der Einsatz des HEPA-Filters im EQS soll sogar dazu führen, dass die Frontklappe des Fahrzeugs nur in der Werkstatt und nicht vom Kunden geöffnet werden kann und soll. Damit sind die Transportmöglichkeiten auf die eines Verbrennungsautos beschränkt, also Kofferraum und Innenraum.

Übrigens: Auch die Tesla-Modelle X und S sind mit HEPA-Filtern ausgestattet. Deren Nutzer müssen dafür nicht auf den Kofferraum verzichten.

Mercedes-Benz EQS, Die elektrische S-Klasse

Angekündigt ist der EQS für 2021. Ein Termin für seine Präsentation steht noch nicht fest. Mercedes will das Fahrzeug mit seiner angekündigten Reichweite von bis zu 700 WLTP-Kilometern aber schon im nächsten Jahr auf die Straße bringen.

Als erster Vertreter der elektrischen S-Klasse wird der EQS parallel zur neuen S-Klasse mit konventioneller Technik im Werk 56, der neuen Hightech-Produktionsstätte von Mercedes-Benz in Sindelfingen, produziert.

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