Höhere Kaufprämie für Elektroautos kann beginnen – EU hat grünes Licht.

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Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) sprach von einem guten Signal.

Die neuen Förderrichtlinien treten im Februar in Kraft.

Die Käufer profitieren dann von erhöhten Fördersätzen für reine Elektrofahrzeuge und Plug-in-Hybride.

Industrie beteiligt sich zur Hälfte
Zunehmende Registrierungen, aber kein Durchbruch
Kurzarbeit und Stellenabbau

Die Käufer von Elektroautos werden bald deutlich mehr Geld vom Staat erhalten.

Die EU-Kommission gab grünes Licht für höhere Kaufprämien, wie das Bundeswirtschaftsministerium am Dienstag in Berlin mitteilte.

Die neuen Fördersätze sollen für alle Fahrzeuge gelten, die nach dem 4.

November 2019 gekauft wurden.

Es hat zwar länger gedauert, aber jetzt ist die Sache erledigt.

Mit einer höheren Prämie will die Bundesregierung die Verbreitung von E-Fahrzeugen vorantreiben.

Konkret soll der Zuschuss nun für Fahrzeuge bis zu einem Listenpreis von 40 erhöht werden.

000 Euro von derzeit 4000 Euro auf 6000 Euro erhöht.

Fuer Fahrzeuge mit einem Listenpreis ueber 40.

000 Euro wird der Zuschuss künftig 5000 Euro betragen, was eine Erhöhung um 25 Prozent bedeutet.

Dies gilt sowohl für rein batterieelektrische Fahrzeuge als auch für Plug-in-Hybride.

Die Industrie werde weiterhin die Haelfte der sogenannten Umweltprämie beisteuern, hiess es.

Die Bundesregierung hatte die hoehere Foerderung bereits im September vergangenen Jahres in ihrem Klimaschutzprogramm beschlossen, doch der anschliessende Prozess mit Bruessel zog sich hin.

Bei einem Spitzengespraech im November einigten sich Bundesregierung und Automobilindustrie darauf, dass sich die Industrie weiterhin beteiligen werde.

Ausserdem wurde vereinbart, das Netz der E-Autohäuser schneller auszubauen.

Die Bundesregierung hatte einen “Masterplan für die Ladeinfrastruktur” vorgelegt.

Ziel ist ein bundesweites und kundenfreundliches Ladenetz.

In der juengsten Rede hiess es, die hoehere Praemie werde Milliarden kosten.

Bund und Industrie haetten sich mit jeweils 600 Millionen Euro an der bestehenden Kaufpraemie beteiligt.

Wenn Deutschland seine Klimaziele bis 2030 erreichen will, muss vor allem der Verkehrssektor Leistung bringen.

Viele Experten bezweifeln jedoch, dass die bisher beschlossenen Maßnahmen ausreichend sind, wie etwa die verstärkte staatliche Förderung des Kaufs von Elektroautos.

Die verkehrsbedingten CO2-Emissionen sind in den letzten Jahren kaum gesunken, unter anderem wegen des höheren Verkehrsaufkommens.

Zudem gibt es seit Jahren einen Verkaufsboom bei SUVs, schweren Sport Utility Vehicles.

Obwohl die Neuzulassungen von E-Autos zunehmen, haben sie noch nicht den Durchbruch in den Massenmarkt geschafft.

Die Elektromobilität spielt eine zentrale Rolle im Klimaschutzprogramm der Bundesregierung, mit dem die Klimaziele bis 2030 vor allem im Verkehrssektor erreicht werden sollen.

Um dies zu erreichen, wird eine Zahl von 7 bis 10 Millionen Elektroautos in Deutschland bis 2030 für notwendig erachtet.

Die Koalition hatte beschlossen, dass es für die Beschäftigten einfacher wird, ein erweitertes Kurzarbeitergeld zu erhalten.

Dies soll mit der Weiterbildung verknüpft werden.

Damit sollen die Voraussetzungen geschaffen werden, dass vom Arbeitsplatzverlust bedrohte Arbeitnehmer in andere Branchen und Unternehmen wechseln können.

Die Automobilindustrie mit ihren Hunderttausenden von Beschäftigten befindet sich derzeit in einem grundlegenden Wandel.

Einerseits muss die Branche Milliarden in neue Technologien wie die E-Mobilität investieren, auch um die strengeren EU-Vorschriften zu erfüllen.

Zum anderen hat sich die Ertragslage vieler Unternehmen durch den Abschwung auf den globalen Automobilmärkten verschlechtert.

Davon waren bisher vor allem die Zulieferer betroffen, mit Kurzarbeit und Ankündigungen zum Stellenabbau.

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