Grossbritannien will das Verbot von Autos mit fossilen Brennstoffen vorziehen.

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Klimaneutral ohne EU

Nach dem vor etwas mehr als drei Jahren beschlossenen generellen Verkaufsverbot für Autos und Lieferwagen mit Verbrennungsmotoren ab 2040 will London die Grenze nun um zehn Jahre vorziehen: Der Verkauf von Neufahrzeugen mit Diesel- und Benzinmotoren soll in Grossbritannien ab 2030 verboten werden.

Der Verkauf von Autos mit Hybridantrieb soll bis 2035 erlaubt bleiben.

Zehn Jahre früher als bisher geplant sollen in Grossbritannien keine Autos mit Verbrennungsmotoren mehr verkauft werden – Teil eines neuen Masterplans zur Dekarbonisierung.

Ein weiterer Schwerpunkt des Plans, der indirekt mit der Förderung der Elektromobilität zusammenhängt, ist der Ausbau von Offshore-Windparks.

Denn eine Dekarbonisierung des Verkehrssektors ist nur möglich, wenn der Strom für die Autos aus CO2-neutraler Erzeugung stammt.

Diese Maßnahmen sind wesentliche Bestandteile eines Zehn-Punkte-Plans, bis 2030 zwölf Milliarden Pfund (rund 13,4 Milliarden Euro) in so genannte grüne Projekte zu investieren.

Damit soll das Land innerhalb der nächsten drei Jahrzehnte nach seinem Austritt aus der EU klimaneutral gestellt werden.

Gleichzeitig sollen 1,3 Milliarden Pfund für die Ladeinfrastruktur und fast 600 Millionen für Kaufprämien für weniger umweltschädliche Elektroautos ausgegeben werden.

Mit diesen Massnahmen will Premierminister Boris Johnson die britische Elektroautoindustrie foerdern.

In verschiedenen Sektoren sollen bis zu 250.

000 “grüne” Arbeitsplätze in verschiedenen Sektoren geschaffen werden.

Gleichzeitig soll das Süd-Nord-Gefälle im Lebensstandard im Vereinigten Königreich bekämpft werden.

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