Erneuerte Korona-Beschränkungen: Die Internetnutzung zu Hause bleibt fast unverändert.

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Keine größeren Auswirkungen der neuen Beschränkungen
Großer Unterschied zum Vorjahr

Nach der koronabedingten Schließung von Restaurants und Freizeiteinrichtungen hat sich die Internetnutzung der Bundesbürger kaum verändert.

Bei Vodafone ist das Volumen der in der Woche vom vergangenen Montag genutzten Festnetzdaten im Vergleich zur Vorwoche um sieben Prozent gestiegen.

Doch in der Märzwoche, in der viel strengere Koronaregelungen in Kraft traten, viele Büroangestellte ins Home-Office wechselten und sich mit ihren Kollegen in Videokonferenzen austauschten, betrug der Anstieg immer noch 40 Prozent im Vergleich zur Vorwoche.

Wer abends gerne etwas trinken geht oder ins Kino geht, steht vor verschlossenen Türen.

Er forciert also die Datennutzung zu Hause? Netzbetreiber liefern die Antwort.

Telefónica hingegen registrierte “keine besonderen Spitzen aufgrund der teilweisen Sperrung”, so ein Unternehmenssprecher.

Die Kürzungen bei den derzeitigen Maßnahmen sind nicht so weitreichend wie im März.

Einzelhandel, Schulen und Kindertagesstaetten sind immer noch geoeffnet und viele Menschen arbeiten seit Maerz ohnehin in ihren Heimarbeitsstaetten.

“Eine erneute Migration der Datennutzung dorthin wie im Fruehjahr hat nicht stattgefunden.

Es gab nun keine größere neue Welle.

Die Deutsche Telekom und Telefónica haben seit Anfang November keine größeren Koronaeffekte gemeldet.

Im Festnetz der Telekom lagen die Höchstwerte der Datennutzung (Peaks) in der vergangenen Woche auf dem Niveau vom März, teilte das Unternehmen mit.

Allerdings hat dies auch saisonale Effekte – im Frühjahr und Sommer sind die Menschen in der Regel mehr im Freien und sitzen weniger zu Hause vor dem Fernseher oder Laptop.

“Abends gibt es öfter wieder den guten alten Filmabend mit der Familie.

“Der höchste Datendurchsatz (“Peaktime”) ist derzeit bei Vodafone abends gegen 21 Uhr.

Ein Teil des Datenzuwachses im Vergleich zum Vorjahr ist jedoch auf den allgemeinen Trend zu datenintensiveren Anwendungen im Netz zurückzuführen.

Im Vergleich zum Vorjahr – also vor der Koronapandemie – ist der Unterschied in der Datennutzung deutlich: Bei Vodafone stieg das Festnetz-Datenvolumen zwischen Anfang November 2019 und Anfang November 2020 um fast 40 Prozent, das Festnetztelefon wurde deutlich stärker genutzt.

“Die Menschen surfen und telefonieren mehr, weil sie von zu Hause aus arbeiten, studieren und mit ihren Freunden in Kontakt bleiben”, sagte Vodafone-Technikchef Gerhard Mack.

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