Ericsson: 5G wird im Jahr 2020 eine Milliarde Menschen auf der ganzen Welt erreichen.

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China treibt voran

Bis Ende des Jahres könnte der neue Mobilfunkstandard 5G eine Milliarde Menschen erreichen, vor allem dank der Expansion in Großstädten.

Dies hat der schwedische Netzwerkausrüster Ericsson errechnet, der unter anderem Technologie für den Ausbau von 5G-Mobilfunknetzen herstellt.

Laut den Autoren des Ericsson Mobility Report wird 5G bis 2020 voraussichtlich 15 Prozent der Weltbevölkerung erreichen.

Allerdings ist die Zahl der tatsächlichen 5G-Mobilfunkverträge für Geräte, die dies nutzen können, noch deutlich geringer: Bis Ende des Jahres werden es 220 Millionen sein, vor allem dank China.

Ericsson prognostiziert, dass die Umstellung von LTE auf 5G schneller vonstatten gehen wird als die Umstellung auf LTE.

China ist derzeit führend.

Abgesehen vom Coronavirus könnte das Jahr 2020 auch als das Jahr in die Geschichte eingehen, “in dem die Gesellschaft in Sachen Digitalisierung einen gewaltigen Sprung nach vorn gemacht hat”, schreiben die Autoren.

Auch der Wechsel zur nächsten Mobilfunkgeneration dürfte nun deutlich schneller voranschreiten als der bisherige zu LTE (4G), meinen sie.

Dies sei vor allem auf China und die frühere Verfügbarkeit von Mobiltelefonen zurückzuführen, die den Standard ebenfalls unterstützen.

Der Prognose zufolge werden bis 2026 voraussichtlich 3,5 Milliarden 5G-Verträge abgeschlossen werden, das sind 40 Prozent aller Mobilfunkverträge.

Vorerst wird LTE jedoch der am weitesten verbreitete Standard bleiben, und mit 4,8 Milliarden Verträgen wird er seinen Höhepunkt erst im nächsten Jahr erreichen.

Gegenwärtig gebe es eine signifikante Anzahl von 5G-Mobilfunkverträgen in nur drei Regionen der Welt, heißt es in dem Bericht.

Spitzenreiter ist dem Bericht zufolge Nordostasien mit 9 Prozent aller Mobilfunkverträge, vor Nordamerika (4 Prozent) und Westeuropa (1 Prozent).

Bis 2026 wird jedoch erwartet, dass Nordamerika die Führung übernehmen wird (80 Prozent), vor Westeuropa (68 Prozent) und Nordostasien (66 Prozent).

Subsahara-Afrika wird dann mit 5 Prozent der 5G-Verträge ebenfalls an letzter Stelle stehen.

Dem Bericht zufolge gehören die Schweiz, die Vereinigten Staaten, China und Südkorea zu den Spitzenreitern bei der 5G-Erweiterung.

Der Bericht schweigt sich über den wachsenden Widerstand gegen die Beteiligung von Ericssons Konkurrenten Huawei an der 5G-Erweiterung und deren Folgen aus.

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