Elektrische Lastwagen: General Motors und Nikola kündigen Partnerschaft.

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Dies musste Nikola am Montag bekannt geben.

Während die GM-Aktien um 2,7 Prozent fielen, verlor die Nikola-Aktie plötzlich mehr als ein Viertel ihres Wertes.

Der Schlusskurs von 20.

41 US-Dollar liegt sogar mehr als 78 Prozent unter dem Hoch vom Juni.

Das Unternehmen mit Sitz in Arizona ist seit Juni an der Börse notiert, hat aber noch keine Fahrzeuge ausgeliefert.

Vorwürfe des Betrugs

Der Elektro-Lkw-Entwickler Nikola wird doch keinen Elektro-Pickup verkaufen.

Die notwendige Zusammenarbeit mit General Motors (GM) wurde gekündigt.

Entgegen einer Ankündigung von Anfang September wird GM weder eine Beteiligung an Nikola erwerben noch Produktionskapazitäten zur Verfügung stellen.

Was bleibt, ist eine unverbindliche Absichtserklärung, wonach GM Wasserstoff-Brennstoffzellen für den geplanten Elektrosattelschlepper von Nikola liefern wird – vorausgesetzt, es kann eine Einigung über Preise und andere Modalitäten erzielt werden.

Die Aktien von Nikola rasseln in den Keller.

Eine im September angekündigte Partnerschaft mit GM findet nicht statt, der Nikola-Pickup wird nicht gebaut.

Nikolas geplanter E-Pick-up namens Badger mit 1000km Reichweite ist nun Geschichte.

Aber die Arbeit an elektrischen Sattelaufliegern soll weitergehen.

Ende 2021 sind Testfahrten mit Vorserien-Lastwagen geplant, 2022 sollen die ersten Beta-Prototypen auf die Strasse kommen.

Das US-Justizministerium und die US-Kapitalmarktbehörde SEC führen Untersuchungen durch.

Nikola-Chef und Gruender Trevor Milton musste wegen des Vorwurfs der Boersenmanipulation zuruecktreten.

Der Kursverfall der Aktie trifft den Milliardär auch finanziell: Er wird seine Nikola-Aktien voraussichtlich erst am Dienstag verkaufen.

Nach dem Börsengang waren er und andere Frühinvestoren verpflichtet, ihre Aktien mindestens bis Montag zu halten.

Für sie war der Rückgang des Aktienkurses daher sehr ungünstig.

Immerhin verspricht Nikola, alle Anzahlungen für Badger-Aufträge zurückzuerstatten.

Dazu müsse das Unternehmen aus der Krise herauskommen.

Nikola sieht sich mit dem Vorwurf konfrontiert, Investoren getäuscht zu haben, indem sie den Stand der eigenen Technologie in einem irreführend positiven Licht dargestellt hat.

Die Lastwagen, die in den Videos 2016 und 2018 fahren, wären lediglich eine abschüssige Straße hinuntergerollt, hätten aber überhaupt keinen funktionierenden Antrieb.

Nikolas erstaunliche Aussage: Das Antriebssystem funktioniere, sei aber noch nicht installiert worden.

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