E-Auto: Volkswagen sieht großen Bedarf für den Ausbau der Ladeinfrastruktur.

0

“Drohende Ladelücke”

Kurz vor dem naechsten “Autogipfel” appelliert Volkswagen an die Politik, den Ausbau des Filialnetzes fuer Elektrofahrzeuge noch staerker zu unterstuetzen.

Die Förderung des heimischen Marktes sei mit der Subventionierung privater Wallboxen und einer gewissen Lockerung des Miet- und Baurechts bereits in vollem Gange, sagte Thomas Ulbrich, Vorstandsmitglied für E-Mobilität, am Donnerstag (12.

Nov.

2020).

Es bestehe jedoch ein großer Ausbaubedarf bei der öffentlichen Infrastruktur.

“Mit der Zahl der hinzukommenden Fahrzeuge muss man sagen, dass die Ladeinfrastruktur erschöpft ist.

Volkswagen wünscht sich von der Politik mehr Engagement beim Ausbau des Filialnetzes für Elektrofahrzeuge.

Die Ladeinfrastruktur sei “mit den neuen Autos erschöpft”.

Von Januar bis Oktober fast 53.

000 neue E-Autos zugelassen, 89 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

Nach Ulbrichs Worten wächst die Produktpalette der Hersteller inzwischen ausreichend.

Die Politik muesse aber mehr fuer die Ladeinfrastruktur im oeffentlichen Raum tun: “An einem deutlich schnelleren Ausbau führt kein Weg vorbei, wenn wir beim Thema Klimaschutz vorankommen wollen.

“Er schlug vor, dass die EU zum Beispiel im Rahmen ihres “Green Deal” einen Teil der Mittel auch an konkrete Ausbauziele in den einzelnen Staaten koppeln sollte.

Es habe Fortschritte gegeben, sagte Ulbrich.

Bis Ende dieses Jahres sollen nach seinen Worten mehr als 30 Laender foerderungsfaehig sein.

In Deutschland sollen bis Ende dieses Jahres 1000 oeffentliche Stromzapfsäulen zur Verfuegung stehen, 50 Prozent mehr als im Jahr 2019.

Allerdings muesse der Ausbau besser auf den erwarteten Hochlauf der E-Mobilitaet abgestimmt werden: “Es droht eine Lücke in der Gebührenerhebung.

“Wenn, wie von den Branchenverbänden angestrebt, bis 2025 bis zu 4 Millionen Elektro- oder Hybridautos auf den Straßen unterwegs sein sollen, braucht das Land “mindestens 300.

000 öffentliche Ladepunkte”.

Vor gut einem Jahr hat die Bundesregierung einen “Masterplan Ladeinfrastruktur” vorgelegt, der ein flächendeckendes und kundenfreundliches Ladenetz zum Ziel hat.

Mauerkästen an Wohngebäuden sollen mit je 900 Euro subventioniert werden.

Mehr öffentliche Ladepunkte wären aber auch wichtig für größere Reichweiten und potenzielle E-Autofahrer, die nicht zu Hause aufladen können.

Auf dem letzten “Autogipfel” Anfang September hiess es, der Ausbau solle generell beschleunigt werden.

Das naechste Gipfeltreffen von Politik, Wirtschaft und Gewerkschaften ist fuer Dienstag (17.

Nov.

2020).

..

Share.

Leave A Reply