DoubleVPN wurde durch eine internationale Kooperation gestoppt, die den Schlag ermöglichte.

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DoubleVPN wurde durch eine internationale Kooperation gestoppt, die den Schlag ermöglichte.

Der VPN-Dienstleister DoubleVPN wurde deaktiviert. Fast alle VPN-Firmen erwecken den Eindruck, dass sie unseriös sind, doch bei DoubleVPN war das nicht der Fall. Sie bewarben ihre Dienste im Darknet für Kriminelle, die ihre Aktivitäten verbergen wollten. DoubleVPN wurde dank der Unterstützung von Ermittlern aus Europa, den Vereinigten Staaten und Kanada abgeschaltet.

Angeführt wurde die Aktion von der niederländischen Nationalpolizei (Politie). Aber auch Europol und Eurojust waren involviert. Es wurden Server aus der ganzen Welt beschlagnahmt. Offizielle Hinweise wurden auf den Domains platziert, auf denen DoubleVPN zuvor operiert hatte. Im Rahmen der europäischen multidisziplinären Plattform gegen kriminelle Bedrohungen wurde ein Schlag gegen DoubleVPN geführt (EMPACT).

Kriminelle, die ihre Straftaten in englisch- und russischsprachigen Foren verstecken wollten, waren das primäre Ziel von DoubleVPN. Es wurden einfache, doppelte, dreifache und sogar vierfache VPN-Verbindungen vermarktet. Die monatliche Gebühr betrug mindestens 22 Euro. Da die Server-Infrastruktur über die ganze Welt verstreut war, war eine internationale Zusammenarbeit erforderlich, um mit dem Anbieter zu interagieren.

Die Ermittler behaupten, dass sie sich der Sache annehmen und ein Zeichen setzen wollen, dass die goldene Zeit der illegalen VPN-Anbieter vorbei ist. Auch das Bundeskriminalamt und das Cyber Crime Center in Frankfurt am Main waren eng in die Ermittlungen eingebunden.

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