Die NASDAQ will öffentlich gehandelte Unternehmen zur Vielfalt drängen.

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Die älteste elektronische Börse der Welt, die NASDAQ, will die dort notierten US-Unternehmen zu mehr Vielfalt in ihren Verwaltungsräten ermutigen.

Konkret soll mindestens ein Sitz im Verwaltungsrat an eine Frau und mindestens ein weiterer Sitz an eine Person vergeben werden, die sich selbst entweder als Angehörige einer rassischen Minderheit oder einer der unter LGBTQ+ zusammengefassten Gruppen bezeichnet.

Jedem Verwaltungsrat sollte mindestens eine Frau angehören, sowie eine nicht-weiße Person oder eine Person, die sich selbst unter LGBTQ+ einordnet.

Dies ist der Wunsch der zweitgrößten Börse.

Wenn die SEC den neuen Regeln zustimmt, erhalten alle Unternehmen zwei Jahre Zeit, um mindestens eine Verwaltungsratsposition nach den neuen Regeln zu besetzen.

Danach haben sie weitere zwei bis drei Jahre Zeit, um die Anforderungen vollständig zu erfüllen.

Die gemessen an der Marktkapitalisierung zweitgrösste Börse der Welt benötigt zudem regelmässig statistische Daten über die Zusammensetzung des Verwaltungsrates.

Unternehmen, die dies nicht tun, müssen sich öffentlich rechtfertigen, sonst riskieren sie einen Rauswurf aus der NASDAQ.

Die Börse will kleineren und ausländischen Unternehmen mehr Flexibilität geben.

Für sie soll eine zweite Frau anstelle eines Mitglieds einer rassischen oder sexuellen Minderheit ausreichen.

Am Dienstag stellte die NASDAQ die geplanten Regelungen der US-Kapitalmarktbehörde vor.

Die NASDAQ definiert Ureinwohner Amerikas, Schwarze oder Afroamerikaner, Hispanics, Latinos, Asiaten, Pazifikinsulaner sowie Personen, die sich zwei oder mehr Rassen oder ethnischen Gruppen zugehörig fühlen, als rassische Minderheiten.

LGBTQ+ definiert den NASDAQ nicht weiter.

Es ist ein Sammelbegriff für Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender, Transsexuelle, Transsexuelle, Two-Spirits, Queer, Intersexuelle, Asexuelle, Pansexuelle, Sexlose, Nicht-Binäre, Bigender, Nonkonformisten, Pangeschlechter sowie Personen, die sich nicht sicher sind.

Aktive Verbündete der LGBTQ+-Gemeinschaft können ebenfalls in die Definition einbezogen werden.

Es gibt keine unabhängige Überprüfung von Geschlecht, Rasse oder sexueller Orientierung.

Entscheidend ist allein die Selbsteinschätzung der jeweiligen Person.

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