Die Erlösverteilung wird für Humble Bundle geändert.

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Die Erlösverteilung wird für Humble Bundle geändert.

Beim Humble Bundle gab es in der Vergangenheit immer wieder Streit: Die Erlösverteilung, bzw. die Standardkonfiguration dafür, sollte zugunsten der Betreiber geändert werden. Danach gab es viel Hin und Her, und nun hat der Streit ein neues Ergebnis: Die Bundle-Slider, mit denen man die Verteilung des Kaufpreises steuern kann, sollen noch weiter verändert werden.

Während das Humble Bundle-Team behauptet, dass ein Upgrade Ihnen noch mehr Optionen und Möglichkeiten bietet, Wohltätigkeitsorganisationen zu unterstützen, ist die Wahrheit ein wenig anders. Je nach Bundle wird die Plattform in Zukunft ganz normal 15 bis 30 Prozent einsammeln. Es wird nicht mehr möglich sein, den Entwicklern oder einer gemeinnützigen Organisation beispielsweise 100 Prozent des Kaufpreises zukommen zu lassen.

Der Markt für PC-Spiele und Software hat sich verändert, was diese Maßnahme notwendig gemacht hat. Die Änderung wird sicherstellen, dass Sie weiterhin fantastische Bundles anbieten können. Sie drehen die Situation sogar so um, dass die höheren Einnahmen der Betreiber letztlich gemeinnützigen Organisationen zugute kommen: Sie können nur dann mehr und hochwertigere Bundles anbieten, die eine breitere Nutzerbasis zum Kauf anregen, wenn Sie über die nötigen finanziellen Mittel verfügen.

Offensichtlich wird diese Änderung weiterhin für Uneinigkeit sorgen. Auf der einen Seite ist es verständlich, dass die Humble-Bundle-Anbieter einen Gewinn erzielen müssen. Auf der anderen Seite entfernen sie sich natürlich vom Geist der frühen Tage, der ausschließlich auf Spenden basierte.

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