Der Autogipfel bringt 3 Milliarden Euro an Finanzmitteln auf den Weg.

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Ausweitung der Kaufanreize für E-Autos
Ausbau der Ladeinfrastruktur
Unterstützung für den Lkw-Austausch
Finanzierung des Wandels

Auf dem nächsten großen Autogipfel am Dienstagabend wurden Punkte festgemacht, über die vergleichsweise schnell eine Einigung erzielt werden konnte.

Wichtig war natürlich, dass es statt vager Pläne diesmal tatsächlich etwas zu verkünden gab.

Und so wurde bei einem Gipfeltreffen zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Vertretern der Industrie die beachtliche Summe von drei Milliarden Euro auf den Tisch gelegt, mit der Hersteller und Zulieferer rechnen können.

Die Industrie und die IG Metall begrüßten dies und drängen auf eine rasche Umsetzung.

Kaufanreize für E-Autos bis 2025, mehr Ladestationen, Subventionen für weniger umweltschädliche Lkw: Die Automobilindustrie kann mit weiterer Unterstützung rechnen

Die Präsidentin des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), Hildegard Müller, begrüßte die weiteren Zusagen als “wichtigen Beitrag” und Hilfe für den Klimaschutz und die Wirtschaftskraft.

“Wir bringen jede Woche 12.

000 neue E-Autos jede Woche auf die Straßen in Deutschland.

“Dazu bräuchten wir jetzt auch viele neue E-Ladestationen.

IG Metall-Chef Jörg Hofmann betonte das Austauschprogramm für schwere Nutzfahrzeuge als Mittel zur Stützung der Wirtschaft.

Die angespannte Beschäftigungslage, vor allem bei vielen Zulieferern, mache eine schnelle Umsetzung der Maßnahmen notwendig.

Auch die politischen Akteure zeigten sich zufrieden.

SPD-Chef Norbert Walter-Borjans sagte der dpa, entscheidend sei jetzt, dass der Trend zu “sauberen Antrieben” nicht aufhört, weil der Ausbau der Infrastruktur nicht eingehalten wird.

Ladestationen, einfache Zahlungssysteme und auch die industrielle Innovationsförderung muessten “viel besser in die Rutschen kommen”.

Die Erwartung an die Industrie ist jetzt: “Mitarbeiter für die neue Ära zu qualifizieren, nicht sie abzubauen”.

Die gute Ausbildung, Erfahrung und Kreativität der Mitarbeiter sind gerade jetzt gefragt.

Um mehr E-Autos auf die Straße zu bringen, wurde die bestehende Kaufprämie (Umweltprämie) bereits über einen “Innovationsbonus” deutlich erhöht – seitdem steigen die Verkaufszahlen.

Das bedeutet, dass Autokäufer einen Zuschuss von bis zu 9000 Euro erhalten können.

Im Gegenzug verdoppelte der Bund seinen Anteil an der Prämie, die zur Hälfte auch von den Herstellern gezahlt wird.

Dieser erhöhte Bonus sollte ursprünglich bis Ende 2021 und nun bis Ende 2025 laufen.

Das sagte der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil (SPD): “Je schneller ein flächendeckendes Filialnetz aufgebaut und mit erneuerbaren Energien gespeist wird, desto mehr Kunden werden sich für Elektrofahrzeuge entscheiden.

“Die Pläne dafür sind ermutigend.

Aber man muss jetzt Nägel mit Köpfen machen.

Ein Ueberblick ueber die Versprechungen des “Autogipfels”.

Am Ziel von 72.

000 öffentlichen Ladepunkten; nach Angaben des BDEW-Energieverbandes sind es derzeit 33.

000.

So heißt es in dem Resolutionspapier: “Die Bundesregierung erwartet, dass die Automobilindustrie von den zugesagten 15.000 öffentlich zugänglichen Ladepunkten bis Ende 2021 einen wesentlichen Beitrag zu diesem Ziel leistet.

Es sollte auch mehr Schnellverladestellen an Tankstellen geben.

Ziel der Bundesregierung ist es, bis Ende 2022 an einer von vier Tankstellen, bis Ende 2024 an jeder zweiten Tankstelle und bis Ende 2026 an drei von vier Tankstellen über eine Schnellladeinfrastruktur zu verfügen.

Dem Papier zufolge will die Regierung mit der Industrie über eine Selbstverpflichtung sprechen und bis Ende 2022 Subventionen zahlen.

Wenn es nicht schnell geht, soll dies per Gesetz geregelt werden.

Der Bund wird bis zu einer Milliarde Euro zusaetzlich zur Verfuegung stellen.

Das waere theoretisch genug, um gut 166 zu zahlen.

000 E-Autos zu bezahlen.

Aber natürlich werden auch weiterhin Plug-in-Hybride ihren Anteil erhalten.

Umweltschützer sehen das kritisch, da diese oft vor allem als Brenner gefahren werden.

Wie die Bundesregierung beschlossen hat, werden Hybride in Zukunft nur noch dann gefördert, “wenn sie ab 2022 eine elektrische Mindestreichweite von 60 km und ab 2025 von mindestens 80 km haben”.

Dies stößt auf Kritik, weil auch Diesel subventioniert wird.

Der Präsident des Umweltbundesamtes, Dirk Messner, warnte davor, dass die Prämie sogar dem Klimaschutz schaden würde, denn wer jetzt einen neuen Diesel-Lkw kauft, wird nicht kurz danach auf einen Elektro-Lkw umsteigen.

Selbst wenn theoretisch alle Lkw der älteren Abgasstufen 3 bis 5 durch solche der aktuellen Abgasnorm ersetzt würden, würde dies nur 0,7 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr einsparen.

Die Abgasnorm hat keinen direkten Einfluss auf den Kraftstoffverbrauch, aber alle Beteiligten gehen davon aus, dass ein moderner Lkw weniger verbraucht als seine Vorgänger.

Eine Lkw-Verschrottungsprämie soll alte Nutzfahrzeuge von der Straße holen und den Absatz der aktuellen Modelle ankurbeln.

Die Milliarde, die die Bundesregierung dafür zur Verfügung stellt, soll

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