“Dämonenseelen” angespielt: Das erfolgreiche Comeback eines Klassikers.

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Geduld-Test
Meisterwerk auf der Höhe der Zeit
Zwischenbilanz

Ein im Westen weitgehend unbekannter Entwickler, ein kleiner Publisher und ein Spielprinzip aus der Hölle – vor über 10 Jahren deutete noch nichts darauf hin, dass “Demon’s Souls” eines der einflussreichsten Videospiele der letzten Jahrzehnte sein würde.

Für einen der ersten “Soulsbornes” hagelt es Spitzenbewertungen und Preise.

Mit dem PS5-Remake von Bluepoint Games erhält “Demon’s Soul” die verdiente neue Aufmerksamkeit.

Bluepoint Games gibt dem Kultklassiker “Demon’s Souls” ein würdiges Comeback auf der Playstation 5.

Aber es wird nie unfair sein – nach jedem Fehler lernen die Spieler etwas Neues.

Am Ende kann jeder Gegner mit der richtigen Taktik geschlagen werden.

Schnelle Reflexe spielen dabei kaum eine Rolle.

In Zeiten hektischer Action-Spektakel sind “Demon’s Souls” und seine Nachfolger “Dark Souls” oder “Sekiro” ein angenehmer Kontrast.

Ein “Soulsborne” ist so etwas wie die Entdeckung der Langsamkeit in der hektischen Videospielwelt.

Die erste Tugend des Spielers ist die Geduld.

In “Demon’s Souls” gibt es keine leichten Wege und keine harmlosen Gegner.

Hinter jeder Ecke lauert eine tödliche Gefahr.

Unachtsames Handeln führt in der Regel zum Tod der Spielfigur.

Um erfolgreich zu sein, müssen sich die Spieler die Verhaltensmuster ihrer Gegner genau anschauen.

Dies erfordert Ruhe und Ausdauer, denn viele Menschen sterben.

So sehr, dass weniger frustrierte Spieler ihre Gamepads gerne gegen die Wand werfen würden.

Wer die unvergleichlich erfolgreichere Fortsetzung “Dunkle Seelen” gespielt hat, kennt das Spielprinzip: durch ein Labyrinth voller Ruinen wandern, große und kleine Gegner töten und neue Wege freischalten, um am Ende auf riesige Endgegner zu treffen.

Aber vor allem: Sammeln Sie Seelen! Sie sind Währung, Lebenskraft und Erfahrungspunkte in einem, mit denen die Spieler ihre Charakterwerte verbessern oder Gegenstände kaufen können.

Die Unterschiede zwischen “Dämonenseelen” und “Dunklen Seelen” werden vor allem von eingefleischten Fans bemerkt werden.

Die Steuerung ist fast identisch und die Hintergründe sind ähnlich.

Selbst die Endgegner haben ähnliche Angriffsmuster.

Dennoch ist die Liebe zum Detail bei der Gestaltung der einzelnen Abschnitte unerreicht.

Überall gibt es kaum sichtbare Abkürzungen, die dem Abenteurer das Leben in dieser morbiden Fantasiewelt erleichtern.

Aber Bluepoint ist auch an anderer Stelle völlig oldschool: der Zugänglichkeit.

Obwohl dies kein “Easy”-Modus hätte sein müssen, gibt es keine Einstellungen, die den Zugang für Spieler mit körperlichen Behinderungen erleichtern.

Das ist schade, denn “The Last of Us 2” hatte kürzlich gezeigt, dass es besser gehen könnte.

Bluepoint Software, die bereits vor zwei Jahren den Klassiker “Shadow of the Colossus” verfeinert hat, zollt dem PS3-Original den nötigen Respekt.

Das Spiel ist voll von “Aha”-Momenten: Mächtige Brücken führen über endlose Täler, riesige Ritter versperren den Weg und Priester, die mit ihren Tentakeln nach den Abenteurern greifen, versprühen einen morbiden Charme.

Probleme wie das lästige Ruckeln, wenn im Original die überbordende Phantasie der Entwickler mit den technischen Grenzen der PS3 kämpfte, gehören der Vergangenheit an.

In diesem Schein zeigt “Demon’s Souls” keine Sekunde lang sein Alter.

Die Veröffentlichung von “Demon’s Souls” ist für den 19. geplant.

November für PS5 geplant.

Es kostet etwa

80 €.

USK vom 16.

Es ist schon merkwürdig, dass einer der Vorzeige-Titel der neuen Konsolengeneration das Remake eines Klassikers ist, der über 10 Jahre alt ist.

Bluepoint Games hat wie in “Shadow of the Colossus” ganze Arbeit geleistet und vom Software-Klassiker auf Hochglanz poliert – mit besserer Grafik, höheren Bildraten und frischen Animationen.

Für Spieler, denen diese Art von Spiel zu anstrengend ist, spielt das natürlich keine Rolle.

Für Fans des Originals hingegen geht ein Traum in Erfüllung, der sie stundenlang an den Bildschirm fesseln wird.

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