Corona-Phishing: Betrüger locken mit angeblichem Weihnachtsgeld für Unternehmen.

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Derzeit warnen unter anderem das Landeskriminalamt Niedersachsen, die Handwerkskammer Hannover und die Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland vor neuen Corona-Phishing-Kampagnen.

Die Gangster setzen nun unter anderem auf ein angebliches, in Wirklichkeit aber nicht existierendes “Weihnachtsgeld” für Kleinunternehmen und Selbständige.

Aber auch gefälschte Antragsformulare für diejenigen, die seit dem 21. Jahrhundert für die Europäische Kommission arbeiten.

Seit dem 21. Oktober ist die beantragte Überbrückungshilfe II im Umlauf.

Datendiebstahl statt Weihnachtsgeld
Besonderer Fokus auf T-Online Kunden

Phishing-Versuche mit angeblichen Korona-Notfallanträgen sind seit Beginn der Pandemie ein großes Problem: Das deutsche Bundeskriminalamt stufte diese Taktik in einer kürzlich veröffentlichten “Sonderauswertung Cyberkriminalität in Zeiten der Korona-Pandemie” als eine der vorrangigen koronaspezifischen IT-Bedrohungen ein.

Phishing mit falschen Korona-Nothilfeanträgen bleibt eine Gefahr.

Aktuelle Kampagnen setzen u.a. auf ein vermeintliches Weihnachtsgeld.

In einem Sicherheitshinweis des LKA Niedersachsen warnte das Bundeskriminalamt (LKA Niedersachsen) bereits am 19.

19. November warnte das Niedersächsische Landeskriminalamt in einem Sicherheitshinweis vor Phishing-E-Mails, die ein angebliches Antragsformular für Weihnachtsgeld im PDF-Format enthalten.

Vor wenigen Tagen ging es in einem Artikel der Handwerkskammer Hannover und einer Meldung der Vertretung der EU-Kommission um genau das gleiche Phänomen, das offenbar nach wie vor aktuell ist.

Zu den in dem Formular abgefragten Daten gehören (Firmen-)Name, Adresse und Kontaktdaten, Kontoverbindung für die Überweisung des angeblichen Bonus, Angaben zur Branche, Rechtsform des Unternehmens und Anzahl der Beschäftigten sowie Handelsregisternummer und (Umsatz-)Steuer-ID.

Nach dem Abgleich der Berichte nennt das PDF immer die E-Mail-Adresse [email protected] als Kontaktstelle.

eu – wahrscheinlich um den Eindruck zu erwecken, dass sie von der Vertretung der EU-Kommission stammt, deren Adresse jedoch etwas anders lautet (ec-europa).

Wer bereits in diesen oder ähnliche Betrügereien verwickelt war, kann die Anzeige online bei der Polizei erstatten; ansonsten ist es ratsam, die betreffende Nachricht einfach zu ignorieren und sofort zu löschen.

Wer Hinweise auf weitere (Phishing-)Kampagnen an die Polizei weitergeben will, kann dies laut LKA Niedersachen unter anderem über die E-Mail-Adresse [email protected] tun.

Bitte tun Sie dies.

Bereits zum vierten Mal seit Ende Juli warnt die Vertretung der EU-Kommission auf ihrer Website unter ihrem Namen vor Corona-Phishing.

heise Security berichtete Mitte Oktober erstmals über die Kampagnen.

“Es wurden keine E-Mail-Konten der Europäischen Kommission gehackt”, betonte die Vertretung schon damals.

Nach Angaben der Vertretung der EU-Kommission in Deutschland sind T-Online Kunden derzeit besonders häufig Ziel von Corona-Phishing mit falschen Formularen für “Weihnachtsgeld” oder Überbrückungsgeld II.

Offenbar führe die “hinter T-Online stehende Empfänger-Infrastruktur keine Herkunftsüberprüfung der betrügerischen E-Mails durch”, hieß es in der Mitteilung.

Die Deutsche Telekom hatte auf Anfrage der Kommissionsvertretung “Gegen- und Kommunikationsmaßnahmen” angekuendigt.

Aktualisierung 30.

11.

20, 15:26: Geringfügige Korrektur: Anpassung der Phishing-Zielgruppe im Text.

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