AWS: Amazon Cloud jetzt auch mit Macs.

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Virtuelle ARM-Macs ab 2021
Geänderter Apple EULA für MacOS

Amazon erweitert AWS um Macs und gibt Kunden damit erstmals die Möglichkeit, MacOS in Amazons Elastic Compute Cloud (EC2) laufen zu lassen, teilte das Unternehmen mit.

Dies ermöglicht unter anderem die On-Demand Nutzung von Apples Xcode-Entwicklungsumgebung in der Cloud und kann so die Softwareentwicklung für Apple-Geräte vom iPhone über Macs bis hin zu Apple Watch beschleunigen.

Zum ersten Mal können EC2-Instanzen mit macOS gebucht werden, um Software für Apple-Geräte zu entwickeln.

Mac minis werden zu diesem Zweck in den Rechenzentren von Amazon eingesetzt.

Die Mac-Instanzen in AWS laufen zunächst mit macOS 10.

14 Mojave oder macOS 10.

15 Catalina, die aktuelle Version macOS 11 Big Sur wird bald folgen.

Die virtuellen Server können laut Amazon sowohl über die Kommandozeile (SSH) als auch über eine VNC-Verbindung und damit über eine grafische Benutzeroberfläche gesteuert werden.

macOS läuft in einer Virtual Private Cloud (VPC), eine Anbindung an andere AWS-Dienste wie Elastic Block Storage, S3 und Amazon Elastic File System (EFS) ist gegeben.

Als Hardware setzt Amazon auf Apples Mac mini und das hauseigene Nitro-System.

Derzeit werden noch Macs mit Intel-Prozessoren eingesetzt (Core i7 mit sechs Kernen und einer Taktrate von 3,2 GHz, 32 GByte RAM).

Im Jahr 2021 werden auch Mac-Instanzen mit Apples ARM-basiertem M1-Chip verfügbar sein, dies sei bereits im Gange, betonte Amazon – offenbar warte das Unternehmen noch auf leistungsfähigere M1 Mac minis.

Aktualisierung 1.

12.

2020 11:20 Uhr] Die Hardware ist nicht virtualisiert, betonte Amazon gegenüber Techcrunch, so dass der Kunde praktisch vollen Zugriff auf seinen “eigenen” Mac mini haben sollte.

Die Nutzung für 24 Stunden kostet knapp 26 US-Dollar, danach wird sekundengenau abgerechnet.

Die EC2-Mac-Instanzen sind bereits in den ersten Regionen verfügbar, unter anderem in den USA und Europa (Irland).

Im Gegensatz zu anderen EC2-Instanzen müssen Macs offenbar immer für mindestens 24 Stunden gebucht werden, was eine Anforderung der kürzlich von Apple aktualisierten Software-Lizenzbedingungen für MacOS ist.

Zum ersten Mal ist in diesen Bedingungen ein “Leasing für genehmigte Entwicklerdienste” vorgesehen, die auch die Installation zusätzlicher Instanzen von macOS in einer virtuellen Betriebssystemumgebung erlauben.

Gehostete Mac-Minis sind schon seit langem bei spezialisierten Anbietern wie MacStadium erhältlich.

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