Amnestie: Google und Facebook helfen, die Meinungsfreiheit in Vietnam einzuschränken.

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Gewalt aufgrund von Entsendungen

Laut Amnesty International sind Google und Facebook mitverantwortlich für die Einschränkungen der Informations- und Meinungsfreiheit in Vietnam durch die Regierung.

“Facebook und YouTube zensieren die legitime Meinungsfreiheit in Vietnam, die den vietnamesischen Behörden nicht gefällt”, sagte Markus N.

Beeko, Amnestie-Generalsekretär in Deutschland.

Sie machten sich “zu Handlangern der massiven Einschränkung der Meinungs- und Informationsfreiheit”.

Betreiber von sozialen Netzwerken beteiligen sich an der Unterdrückung der Menschen in Vietnam, kritisiert Amnesty International in einem aktuellen Bericht.

Neben der direkten Zensur versuchten regierungsnahe Gruppen auch, die Nutzer dieser sozialen Medienplattformen einzuschüchtern und zum Schweigen zu bringen.

Die Dokumente von amnesty international in der

Bericht “Lasst uns atmen!”

Aussagen von Social-Media-Nutzern, die wegen ihrer Postings körperlich angegriffen wurden, ohne dass die Täter – Polizei oder Angreifer in Zivil – zur Rechenschaft gezogen wurden.

Der Bericht basiert auf Interviews mit 31 vietnamesischen Aktivisten, darunter ehemalige politische Gefangene, Familienmitglieder und Anwälte.

Facebook kündigte im April dieses Jahres an, dass es den Inhalt in Vietnam künftig anders moderieren werde.

Dabei habe sich das Unternehmen zunehmend an die strengen Zensurbestimmungen der vietnamesischen Behörden gehalten.

Die Behörden betrachten Kritik an der Regierung oder Informationen über Menschenrechtsverletzungen als “regierungsfeindlich”.

Die vietnamesische Regierung hatte zuvor Facebook mit Sanktionen gedroht.

Laut Amnesty haben sich auch Youtube-Nutzer in Vietnam über die zunehmende Zensur von Inhalten beschwert.

Die vietnamesische Regierung hatte bereits 2008 einen Erlass erlassen, der es der Polizei erlaubte, gegen Blogging-Regimekritiker vorzugehen.

Anders als in China war das Internet in Vietnam nicht von Anfang an reguliert.

Vor fast elf Jahren stieß die Haftstrafe für einen vietnamesischen Blogger auf Kritik aus der EU.

Nach Angaben von Amnesty International sind derzeit mindestens 169 “gewaltlose politische Gefangene” in Vietnam inhaftiert.

67 von ihnen wurden allein deshalb verhaftet, weil sie ihre Meinung friedlich in den sozialen Medien zum Ausdruck gebracht haben.

Ihnen wird vorgeworfen, die Reaktion der Regierung auf die Coronavirus-Pandemie kritisiert zu haben, und es gilt auch als Verbrechen, unabhängige Informationen über Menschenrechtsverletzungen weiterzugeben.

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