Zverev behält seine Chance auf das Halbfinale – Sieg über Schwartzman.

0

Ohne zu glänzen, erzielte Alexander Zverev beim ATP-Finale in London seinen ersten Sieg und sicherte sich damit die Chancen auf das Halbfinale.

Die deutsche Nummer eins gewann am Mittwoch gegen den Argentinier Diego Schwartzman mit 6:3, 4:6, 6:3 und rehabilitierte sich damit zumindest vom Ergebnis her für die schwache Leistung bei der Auftaktniederlage gegen den Russen Daniil Medwedew.

Nach 2:11 Stunden nutzte Zverev seinen ersten Matchball.

“Es war deutlich besser als am Montag.

Diego ist sehr schwierig zu spielen.

Ich bin froh, dass ich gewonnen und die Chance auf das Halbfinale erhalten habe”, sagte Zverev.

Alexander Zverev bleibt im Rennen um das ATP-Finale.

Gegen Diego Schwartzman erzielte die deutsche Nummer eins seinen ersten Sieg.

Nun geht es gegen Novak Djokovic – und dafür muss sich Zverev deutlich verbessern.

Zwei Tage nach seiner Niederlage gegen Medwedew zeigte Zverev eine Verbesserung, ohne auch nur annähernd an seine Topform heranzukommen.

Doch gegen Schwartzman reichte die durchwachsene Leistung des 23-Jährigen am Ende für den dritten Sieg in seinem fünften Duell mit dem Argentinier.

Zverev hatte auch das Finale des zweiten Turniers Ende Oktober in Köln gewonnen.

Im letzten Gruppenspiel am Freitag trifft Zverev nun auf den Weltranglistenersten Novak Djokovic aus Serbien, doch muss er seine Leistung deutlich verbessern.

“Jetzt freue ich mich auf das Spiel am Freitag.

Hier gegen Novak zu spielen, ist das Schwierigste, was es gibt.

Ich bin mir bewusst, dass ich mich deutlich verbessern muss”, sagte Zverev im ersten Sieger-Interview auf dem Platz.

Gegen Schwarzman zog der US-Open-Finalist im zweiten Satz schnell auf 3:1 davon, verlor dann aber völlig den Faden und musste den zweiten Satz nach 1:32 Stunden 4:6 aufgeben.

Allein im zweiten Satz machte er 16 vermeidbare Fehler.

Frustriert pfefferte Zverev den Ball auf die leere Tribüne und lieferte sich einen Kampf mit seinem Trainer David Ferrer.

Insgesamt wirkte Zverev etwas stabiler als gegen Medvedev.

Sein Aufschlag war diesmal besser, Zverev machte im ersten Satz nur drei Doppelfehler – doppelt so viele wie gegen den Russen zur gleichen Zeit.

Allerdings war Zverev, der mit Oberschenkelproblemen nach London gereist war, immer noch nicht ganz rund und wirkte oft unkonzentriert.

Die Schlagzeilen über die gewalttätigen Vorwürfe seiner Ex-Freundin Olga Scharipowa scheinen Zverew mehr zu belasten, als er öffentlich zugibt.

Es dauerte eine Weile, bis Zverev in der O2-Arena, die wegen der Coronavirus-Pandemie fast menschenleer ist, in Gang kam.

Der in Hamburg geborene Spieler legte eine frühe Pause ein, um das 1:2 zu erreichen, schaffte aber sofort den Re-Break und fand dann wieder zurück ins Spiel.

Nach 39 Minuten holte Zverev den ersten Satzball und gewann den ersten Satz.

Zverev mit Blick auf das Spiel vom Freitag: “Gegen Novak zu spielen ist das Schwerste auf der Welt”.
Als Novak Djokovic die Beherrschung verliert

Doch im dritten Satz verbesserte sich Zverev ein wenig und schaffte das 3:2-Break.

Obwohl er danach einige Male wankte, sicherte er sich am Ende den Sieg.

(Lars Reinefeld//Asche)

Bitte teilen Sie diesen Beitrag auf Facebook mit! Teilen ist liebevoll….

Share.

Leave A Reply