Vettel verabschiedet sich völlig versöhnlich vom Ferrari – “Ich bin reif genug”.

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In Istanbul stand der viermalige Weltmeister am Sonntag überraschend auf dem Podium, zum ersten Mal in diesem Jahr.

Da in dieser Saison noch drei Rennen vor ihm liegen, war er recht versöhnlich.

Sebastian Vettel erlebt in seinem letzten Jahr bei Ferrari ein Debakel nach dem anderen.

Von einem schwachen Auto geplagt, reagierte der deutsche Fahrer meist dünnhäutig auf Niederlagen.

Sein Verhältnis zu seinem stabilen Kollegen Charles Leclerc galt als angespannt – bis jetzt.

Sebastian Vettel stand am Sonntag in Istanbul zum ersten Mal in diesem Jahr auf dem Podium.

Von dem sonst so frustrierten Ferrari-Piloten war danach keine Spur mehr zu sehen.

“Er hat noch so viele Jahre vor sich, er wird so oft auf dem Podium stehen, wie er will.

Da bin ich mir sicher”, sagte Vettel in der Pressekonferenz nach dem Rennen über Leclerc, der seinen zweiten Platz nach einem Fahrfehler in der letzten Runde an Sergio Perez abgeben musste und zusehen musste, wie Vettel vom vierten auf den dritten Platz vorrückte.

Vettel fuhr fort, dass er sich in Leclerc “selbst sehen” konnte.

Dass es gut war, dass Monaco verärgert war, weil er einen Fehler gemacht hatte.

“Er ist viel jünger, er ist sehr schnell.

Ich hatte noch keine Gelegenheit, mit ihm zu sprechen.

Aber ich werde ihm sagen, dass dieses Podium für ihn irrelevant ist.

Wenn man das grosse Ganze betrachtet, ist es für ihn nicht von Bedeutung.

Vettel fährt in der letzten Runde auf das Podium
Vettel kann sich selbst in Leclerc “sehen”.
Leclerc gewährt Ferrari-Kollege das Podium
Formel 1: Sebastian Vettels letztes Jahr bei Ferrari wird zum Debakel

Auf die Frage nach der Radiobotschaft des 23-Jährigen, die ihn buchstäblich ausflippen ließ, betonte Vettel: “Ich bin reif genug, um nicht zuzulassen, dass durch so etwas Reibungen entstehen, die dann zwischen uns stehen.

Ich bin glücklich über alles, was er erreicht hat und erreichen wird, denn er ist ein guter Junge.

Er fährt fort: “Es war ein hartes Rennen.

Jeder von uns hätte das Auto ein paar Mal verlieren können.

Aber natürlich tut es zweimal weh, wenn es in der letzten Runde passiert.

Verwendete Quelle:

Leclerc war auch nach dem Rennen sportlich fair: “Herzlichen Glückwunsch an Seb, er hat es verdient.

Es war kein gutes Jahr für ihn.

Auch wenn ich wirklich wütend auf mich bin: Er hat einen tollen Job gemacht, und ich hoffe, er wird es genießen.

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