Nach US-Open-Final-Trauma – Zverev feiert Turniersieg in Köln.

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Seine Auftritte in Köln erinnern den inzwischen zwölfmaligen Turniersieger Alexander Zverev ein wenig an ein Grand-Slam-Turnier.

Denn nach seinem überzeugenden Finalerfolg am Sonntag ist irgendwie erst “Halbzeit”.

Wie bei einem der größten Turniere im Tennis über zwei Wochen geht es an gleicher Stelle weiter.

Zverev sagte, dass er ohnehin nicht großartig feiern könne, aber er versicherte auch mit einem Lächeln, dass es anders sei: “Ich habe bereits ein Turnier gewonnen.

Lassen Sie mich zwei Minuten lang jubeln, dann werden wir sehen, wie es weitergeht.

Alexander Zverev ist der Premieren-Sieger des neuen Tennisturniers in Koeln.

Der 23-Jährige hat damit seinen ersten Titel seit seinem Erfolg in Genf im Mai 2019 gewonnen – und er kann in den kommenden Tagen einen ungewöhnlichen nächsten Anlauf zu einem Turniersieg wagen.

Sein US-Open-Trauma hatte ihn für das Duell mit dem drei Jahre jüngeren Auger Aliassime ein wenig zusätzlich motiviert.

Sein erstes Finale nach dem knapp verlorenen Finale in New York zu gewinnen, als er den wirklich großen Grand-Slam-Coup um zwei Punkte verpasste, sei “extrem” wichtig für ihn gewesen, sagte der 23-Jährige aus Hamburg: “Weil es noch in meinem Kopf ist”, gab der 23-Jährige zu.

“Natürlich ist es nicht der US-Open-Titel, aber es ist ein Titel”, sagte der 23-Jährige aus Hamburg.

Sein 6:3, 6:3 im Endspiel gegen den Kanadier Felix Auger-Aliassime und sein erster Titel seit rund 17 Monaten haben Lust auf einen erneuten Sieg gemacht.

Das wäre schon am kommenden Sonntag möglich.

Ab Montag findet das naechste Turnier in Koeln statt, mit einem staerkeren Teilnehmerfeld und wieder mit dem besten deutschen Tennisspieler als Nummer eins der Setzliste.

“Wenn es so weitergeht wie bisher, dann bin ich zufrieden.

Ich nehme es jetzt ein bisschen wie eine Grand-Slam-Woche, wo man zwei Wochen an einem Ort mit verschiedenen Gegnern spielt”, sagte Zverev: “Ich fühle mich hier wohl.

Gegen den auf drei gesetzten Auger Aliassime hatte Zverev nur leichte Konzentrationsprobleme.

Zum Beispiel, als er nach einem fulminanten Start und einer 5:2-Führung gegen die Weltranglistennummer 22.

verlor er zum ersten Mal seinen Aufschlag.

Im Gegensatz zu einigen seiner Gegner in der Vergangenheit schaffte es der reifere Zverev, sich in wichtigen Momenten auf seine Stärken zu konzentrieren, spielte insgesamt sehr konstant und nahm sofort die Pause, um den ersten Satz zu gewinnen.

“Definitiv” zeigte er am Sonntag sein bestes Tennis der Woche: “Ich bin einfach glücklich, ich habe heute wirklich gut gespielt, konzentriert.

“Damit sicherte sich die Nummer sieben der Welt mit dem Corona-Time-out, mit Reifeprozessen, mit Fehlern in der Pandemiezeit und mit seiner Grand-Slam-Finalpremiere seinen ersten Sieg in diesem seltsamen und erfolgreichen Jahr.

US Open Trauma: Grand-Slam-Coup um zwei Punkte verpasst
Auger-Aliassime war der schwierigste Gegner der Woche
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Der 20-Jährige aus Montreal war der schwierigste Gegner der Woche.

Doch der Hamburger bereitete Auger-Aliassime in den Aufschlagspielen mehr Probleme als er selbst.

Er schaffte das 4:2 Break, musste dann nach zwei Doppelfehlern um die Fuehrung kaempfen, wehrte aber die Breakpunkte ab.

Nur von den VIP-Plätzen aus konnten die Zuschauer in der fast menschenleeren Halle sehen, wie Zverev wenig später seinen ersten Matchball nutzte.

Schnell setzte er seinen Mund-Nasen-Schutz auf und sammelte Glückwünsche von seinem Bruder und seinem Vater ein.

Als Preisgeld erhielt er fast 25.

000 Euro.

Nachdem er bei den French Open, als er ausgeschieden war, Kritik annehmen musste, ob er auf dem Platz hätte krank sein müssen, machte er sportliche Schlagzeilen und kann die nächste Woche mit einer ermutigenden Erfahrung beginnen, die für ihn mit freien Tagen beginnt.

Er hat ein Freilos für die erste Runde.

(Kristina Puck//asch)

Die Tatsache, dass er seit 2016 jedes Jahr mindestens einen Titel gewonnen hat, sei eine wichtige Statistik für ihn, sagte Zverev nach einem 7:5, 7:6 (7:3) Sieg über den ungesetzten Spanier Alejandro Davidovich Fokina im Halbfinale.

“Dieses Mal war es schwierig.

Wir haben einfach weniger Turniere gespielt”, sagte er. “Ich bin froh, dass ich dieses Jahr mithalten konnte.

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