Magath nach der Entlassung des Trainers – “Der Trainer kann in Ruhe weiterarbeiten – nur woanders”.

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Nach nur fünf Spielen mit einem Punkt erhielt Trainer Marco Antwerpen den letzten Platz in der 2.

Fussball-Bundesliga entlassen.

Eigentlich wollte Felix Magath nicht so schnell wieder die Notbremse ziehen.

Doch der ehemalige Nationalspieler und Meistertrainer, derzeit als Sportberater bei den Würzburger Kickers tätig, sah wohl keinen anderen Ausweg.

Der Aufsteiger der Würzburger Kickers hat sich in der 2. Saisonhälfte durch den missglückten Saisonstart verfahren.

Fussball-Bundesliga von Trainer Marco Antwerpen getrennt.

Auf die Frage nach der Entlassung reagierte der Sportberater des Vereins, Felix Magath, zynisch.

“Die zweite Wahl des Trainers – ja, sie ging zum Teufel.

Kleine Vereine wie Würzburg, die in der Corona-Krise noch einen unerwarteten Aufstieg bewältigen müssen, haben es besonders schwer”, erklärte Magath in der “Bild”-Zeitung und hoffte gleichzeitig, dass sein Ex-Spieler Trares länger bleiben würde: “Ich gehe davon aus, dass er seinen Vertrag bis 2022 erfüllen wird.

Der Aufsteiger befindet sich in einer verzweifelten Lage, und am achten Spieltag wird Antwerpens Nachfolger Bernhard Trares als dritter Trainer an der Seitenlinie stehen.

Am Freitag hatten die Mainfranken ihr erstes Spiel beim 1.

FC Heidenheim mit einer 1:4-Niederlage das vierte Spiel in Folge.

Darauf am Rande des ersten Trares-Trainings befragt, antwortete Magath laut “Kicker” zynisch: “Der Trainer kann in Ruhe weiterarbeiten – nur woanders.

Wo liegt das Problem?”

Magath, der als “Global Sports Director” des Investors Flyeralarm für den Sportbereich in Würzburg zuständig ist, hatte sich nach der Niederlage in Heidenheim in Geduld geübt und meinte, Antwerpen könne in Frieden weiterarbeiten.

Magath zynisch: “Halt einfach woanders
Aufstiegstrainer Schiele nach nur zwei Spieltagen entlassen
Trares gewann den DFB-Pokal mit Magath als Trainer
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“Hätte ich vier Mal verloren und einmal unentschieden gespielt, hätte ich zu meinem Chef gesagt: Ich würde lieber gehen”, sagte Magath, als er gefragt wurde, wie er als Trainer auf den Rausschmiss nach fünf Spielen reagiert hätte.

Wie das Fussballmagazin ebenfalls berichtet, war aber nicht nur der sportliche Misserfolg ausschlaggebend, sondern auch die Beziehung zwischen Trainer und Mannschaft sowie das Umfeld waren erschüttert worden.

Für die Würzburger ist es bereits der zweite Trainerwechsel innerhalb kürzester Zeit, in der Liga sind sie bisher die einzigen.

Bereits nach dem zweiten Spieltag wurde Aufstiegstrainer Michael Schiele von den Rothosen entlassen, und die Verantwortlichen um Magath hatten auf einen “neuen Impuls” gehofft.

Dieser blieb unter Antwerpen aus, und nun soll Bernhard Trares die Dinge wieder in Ordnung bringen.

“Würzburg ist eine durchaus reizvolle Aufgabe, auch wenn wir in der Rangliste nicht besonders gut dastehen”, sagte Trares: “Es sind noch 27 Spiele übrig, alles ist möglich.

Wir versuchen nun, der Mannschaft einen neuen Impuls zu geben.

Deshalb gehen wir jetzt in ein Trainingslager.

Der 55-Jährige stand zuletzt zweieinhalb Jahre lang beim Drittligisten Waldhof Mannheim am Spielfeldrand. In seiner aktiven Karriere absolvierte er 183 Bundesligaspiele und 275 Spiele in der zweiten Liga.

Mit Werder Bremen gewann er 1999 den DFB-Pokal.

“Felix Magath war mein Trainer, er hat mir geholfen, Pokalsieger zu werden, weil er uns damals ins Finale geführt hat.

Ich weiß also, wie er denkt.

Wir sind ein gutes Spiel”, sagte Trares jetzt.

Für Magath, der viele Titel als Spieler und Trainer gewonnen hat, war es keine Option, sich wieder auf die Bank zu setzen: “Das war und ist kein Thema.

Wir haben jetzt die richtige Person.

Die Kickers hoffen auf die Wende, die nach nur einem Punkt aus sieben Spielen dringend nötig ist.

Der Karlsruher SC, der 1.

FC Nürnberg und der vorletzte FC St.

Pauli haben als direkte Nachbarn bereits sieben Punkte erzielt.

(AFP/lh)

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