Für das Tutorial Leclerc – Schumacher eine Stange mit einem “Damoklesschwert”

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Viele Menschen erinnern sich an Monaco 2005. Michael Schumacher scheidet in der letzten schnellen Runde aus dem Rennen aus. Er kassiert eine Strafe und büßt die Pole-Position ein. Charles Leclerc kollidiert diesmal mit dem Zaun und wird aus einem anderen Grund mit der Pole-Disqualifikation bestraft.

Charles Leclerc fuhr die schnellste Zeit und kollidierte dann mit seinem Ferrari mit den Leitplanken. Der 23-jährige Monegasse raste in einem normalen Monaco-Qualifying auf die Pole Position für den größten Klassiker der Formel 1.

Doch Leclercs Freude war getrübt. “Es ist eine Schande, das Qualifying in der Mauer zu beenden”, betonte er. Nicht nur Leclerc machte sich Sorgen, dass das Getriebe seines Ferrari bei dem Crash beschädigt worden sein könnte. Eine Grid-Strafe wird mit ziemlicher Sicherheit folgen, wie er schon sagte: “Ich habe hier immer Pech gehabt.”

Auch Stunden nach dem Qualifying herrschte noch Ungewissheit. Die Formel 1 gab zwar die Ergebnisse und die vorläufige Startaufstellung bekannt. Doch Ferrari-Rennleiter Laurent Mekis räumte ein, dass über den Ergebnissen das “Damoklesschwert” schwebe. Während erste Tests keine Hinweise auf “ernsthafte Schäden” am Getriebe ergaben, sind für den Morgen des Renntages weitere Inspektionen geplant.

Vorerst liegt Leclerc nach dem Qualifying auf Platz eins, was für das Rennen am Sonntag (15 Uhr/Sky) von Bedeutung ist, denn der Pole-Position-Inhaber hat acht der vergangenen elf Ausgaben gewonnen. Hinter Leclerc reihte sich Max Verstappen im Red Bull ein, der bei seinem vorherigen Versuch wegen des Leclerc-Crashs gestoppt worden war. Der dritte Platz ging an Valtteri Bottas im Mercedes, während Carlos Sainz Junior im zweiten Ferrari Vierter wurde. Lewis Hamilton, siebenfacher Weltmeister, wurde im zweiten schwarz lackierten Silberpfeil Siebter. “Der Sieg ist nicht in Reichweite”, betonte er.

Sebastian Vettel wurde Achter, seine zweite Top-Ten-Platzierung in diesem Jahr im Aston Martin. Völlig außer Gefecht gesetzt war Mick Schumacher. Ein weiterer Trainingsunfall machte den Rennwagen des 22-jährigen Haas-Piloten vor der K.o.-Runde unfahrbar. “Ich bin sprachlos. Es tut mir wirklich leid”, kommunizierte Schumacher aus dem kaputten Fahrzeug heraus per Funk mit dem Kommandostand.

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