Formel 1 hat wieder einen Schumi – Mick Schumacher fährt 2021 für den US-Rennstall Haas.

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Es wurde lange Zeit spekuliert, dass der US-Rennstall Haas den Deutschen ein Cockpit geben könnte, nachdem die Verträge mit den derzeitigen Stammpiloten Romain Grosjean und Kevin Magnussen nicht verlängert wurden.

Heute gab Haas offiziell bekannt, dass Schumacher in der kommenden Saison an der Seite von Nikita Masepin für die Amerikaner in der Königsklasse des Motorsports antreten wird.

Mick Schumacher hat in den vergangenen Monaten etliche überrascht.

Vor Beginn der Formel-2-Saison glaubten Experten nicht daran, dass der 21-Jaehrige an die Spitze der Serie fahren, geschweige denn siegen koennte.

Doch genau das ist ihm gelungen, vielleicht sogar der Titelgewinn in der Formel 2 – und jetzt steigt er sogar in die Königsklasse des Motorsports auf.

Damit steigt Schumacher schon früh in die Klasse auf, in der sein Vater Michael sieben Weltmeistertitel feierte.

Der Familienname hat in der Formel 1 noch viel Gewicht, aber Michaels langer Schatten kann auch für Mick zur Belastung werden.

Tatsächlich brauchte Mick immer ein Jahr, um sich in einer Klasse wirklich zurechtzufinden.

Doch dann zeigte er immer starke Leistungen, sei es mit dem Vizetitel in der Formel 4, der Meisterschaft in der Formel-3-Europameisterschaft oder jetzt in der Formel 2, die er am kommenden Wochenende bei den beiden verpassten Rennen in Bahrain gewinnen kann.

Derzeit führt er die Klasse mit 14 Punkten Vorsprung vor Callum Ilott an.

“Für mich sind solche Aussagen immer absoluter Unsinn.

Ich weiß nicht, was die Leute immer denken”, sagte Micks Onkel Ralf Schumacher kürzlich.

Kritiker behaupten, er habe nicht das Talent und die Schlagfertigkeit seines Vaters.

Mick Schumacher: Onkel Ralf verteidigt ihn
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Angesichts der jüngsten Ergebnisse sollten die kritischen Stimmen langsam verstummen.

Der beschwerliche Weg für den jungen Star wird jedoch weitergehen.

Denn Haas F1-Fahrzeuge mit Ferrari-Motoren waren in der laufenden Saison nur sehr selten konkurrenzfähig.

Grosjean und Magnussen kämpften vor allem mit anderen Hinterbänklern außerhalb der Punkte.

Durch die Motorenpartnerschaft von Haas mit Ferrari bestand auch die Hoffnung, dass der Traditionsrennstall mit Schumacher langfristige Pläne schmieden könnte.

Die Cockpits in der Scuderia sind für die kommende Saison bereits besetzt, aber was darüber hinaus passiert, steht in den Sternen.

In diesem Zusammenhang könnte der Nachname doch ein kleiner Vorteil sein.

Schumacher wird sich – ähnlich wie der hochtalentierte George Russell bei Williams – mit konstanten Leistungen und dem seltsamen Ausrufezeichen in der Qualifikation für höhere Aufgaben empfehlen müssen.

Punkte oder gar Siege können in seiner ersten Saison nicht das Ziel sein.

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